Nach intensiven Planungsarbeiten und einer grossen Spendensammelaktion konnten die Bauarbeiten für die neue Wasseraufbereitungsanlage der Bergbadi Schwändi beginnen.
2022 hatte die Schwimmbadgenossenschaft erste Abklärungen zu den verschärften gesetzlichen Vorschriften für die Wasserqualität vorgenommen. Dabei zeigte sich, dass diese nur mit einem teuren Umbau eingehalten werden können. Verschiedene Varianten wurden geprüft. Die überwiegende Mehrheit der Genossenschaft wünschte, dass die grundsätzliche Struktur des Bades möglichst erhalten bleibt.
Auch die künftig höheren Unterhaltskosten führten im Vorstand und an mehreren Versammlungen zu teils hitzigen Diskussionen. Schliesslich setzte die Genossenschaft auf ihren Zusammenhalt und auf Freiwilligenarbeit im Bistro. Dieses Konzept bewährte sich in den vergangenen zwei Jahren sowohl finanziell als auch bei den Besuchenden. Es zeigte, dass die höheren Betriebskosten getragen werden können.
Damit konnte auch die Spendenaktion vorangetrieben werden. Das ambitionierte Ziel von 500 000 Franken wurde im Frühjahr erreicht, sodass dem Umbau nichts mehr im Weg stand.
Die ersten Bagger sind nun aufgefahren. Noch vor dem Winter sollen die Betonarbeiten weitgehend abgeschlossen sein. Talseitig wird ein neuer Technikraum erstellt. Zudem wird ein neues Becken mit den dazugehörigen Wasserleitungen in das bestehende Becken eingebaut. Im Frühjahr folgt der Innenausbau des Technikraums mit den neuen Filtern, Pumpen und elektronischen Anlagen. Diese überwachen die Wasserwerte und dosieren die erforderlichen Chemikalien, damit die gesetzlichen Vorgaben jederzeit eingehalten werden. Die Schwimmbadgenossenschaft Schwändi freut sich über diesen Meilenstein und dankt allen Personen und Institutionen, die zum Erhalt des bald 100-jährigen Schwimmbads beigetragen haben. Sie freut sich, die Gäste auch in der nächsten Saison wieder in der Bergbadi Schwändi begrüssen zu dürfen.
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