Alle Jahre wieder, an einem Montag gegen Ende August, geht die SV A-GL auf Reisen. Dieses Jahr hat uns Thomas Kistler in seine neue Wirkungsstätte nach Zürich eingeladen.
Viele Sakristane mit Frau oder Mann, zum Teil schon pensioniert, aber alle froh gelaunt, haben sich beim «Sternen» in Pfäffikon getroffen. In Zürich angelangt, in «seiner» Pfarrei Heilig Geist Höngg, begrüssten uns Thomas Kistler und (sein Chef) Bruno; er war viele Jahre in der Kirchenpflege tätig. Zuerst besuchten wir die Kirche, welche 1970 erbaut wurde. Die Pfarrei Heilig Geist war bis 1994 eine Diasporapfarrei, welche keine Kirchensteuer oder öffentliche Gelder erhielt. Weiter ging es zum Pfarreisaal. Hier schmeckte es fein nach Kaffee und Gipfeli.
Gestärkt ging unser Programm weiter. Nächster Halt hiess Kloster Fahr. Schon auf der Anreise bekamen wir wichtige Infos zu diesem Ort. Unsere Reiseleiterin Monika ist zu unserer Gruppe gestossen. Um 1130 schenkte Lütolf II von Regensberg diese Liegenschaft mit einer St. Anna-Kapelle dem Kloster Einsiedeln. Sie erklärte uns auch, dass der Name Fahr nicht von Fähre stamme, sondern bedeute: dem Fluss abgerungenes Land. Schon waren wir hier im Kloster angelangt. Neu stiess unsere Führerin Esther dazu.
In zwei Gruppen wurden wir durch dieses Kloster geführt. Mit Garten, Friedhof, Kirche sehr spannend und lehrreich. Seit 1843 leben hier ununterbrochen Ordensfrauen (Benediktinerinnen). Es ist das einzige Kloster, wo Frauen und Männer die gleiche Ordensgemeinschaft haben. Um 11.00 Uhr durften wir bei der Mittaghore dabei sein oder selber die Klosteranlage bestaunen.
Zum Mittagessen trafen wir uns im Rest. Zwei Raben. Sehr schnell war es Zeit zum Aufbrechen. Mit dem Car ging es in die Stadt. In zwei Gruppen konnte die Stadt entdeckt werden. Gruppe 1: mit der Polybahn hinauf zum Unigelände, weiter zur Liebfrauenkirche, zurück zum Ausgangspunkt. Gruppe 2: Sportlich wurde durch die Stadt marschiert u.a. auch durchs «Niederdorf». Mit vielen neuen Erkenntnissen bestiegen wir das Car, um zum Aussichtsrestaurant Waid zu gelangen. Nur allzu schnell hiess es, ans Heimgehen zu denken. Viele Sakristane äusserten den Wunsch, dass es eine Fortsetzung dieses Ausfluges gäbe. Es wäre doch sehr schön, wenn es heissen würde: Stadt Zürich Teil 2. Wer weiss. Auf jeden Fall haben wir diesen Tag mit der «Zürcher Stadtluft» genossen.
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