Rettungsschwimmer zu Gast

Der SRV Linth hat nebst der Organisation mit drei Teams erfolgreich am Wettkampf teilgenommen. (Foto: zvg)

Unter dem Motto «Rescue Fridli» organisierte der SRV Linth am vergangenen Wochenende in Netstal die Staffel Schweizermeisterschaft im Rettungsschwimmen.

Geschwindigkeit ist Trumpf! Immer wenn es darum geht, Leben zu retten, ist der Zeitfaktor zentral. Am vergangenen Wochenende war im Schwimmbad Netstal zwar niemand in Not, schnelle Zeiten waren aber dennoch im Fokus. Die Staffel Schweizermeisterschaft im Rettungsschwimmen lockte als Saisonhighlight über 700 Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer in den Zigerschlitz. 

Rund um das Becken waren Sektionszelte aufgestellt, wo sich die Athletinnen und Athleten zwischen den Starts erholten oder direkt am Beckenrand ihre Mitstreiter lautstark unterstützten. Während die Schiedsrichter die reglementarisch korrekte Ausführung im Auge behielten, schleppten die Rettungsschwimmer Kollegen oder Puppen durch das Bassin, schwammen mit oder ohne Flossen um die Zeit oder warfen zielgenau Rettungsbälle. Die Disziplinen sind allesamt mehr oder weniger an Rettungstechniken angelehnt, werden jedoch mit einem starken sportlichen Charakter umgesetzt. 

Die Favoriten haben sich schlussendlich auch dieses Jahr durchgesetzt. In der Kategorie Open und Youth sicherten sich jeweils bei den Frauen das Team Innerschwyz und bei den Herren das Team Baden-Brugg ungefährdet die Meisterehren. Zwar stünden an der Staffel Schweizermeisterschaft die sportlichen Leistungen im Vordergrund, genauso wichtig sei aber auch der nationale Austausch, wie die Zentralpräsidentin Aline Muller unterstrich. 

Perfekte Organisation
Zufrieden zeigte sich aber auch Deborah Schmid, Vize-Ok-Präsidentin. Nebst den organisatorischen Aufgaben startete der SRV Linth nämlich in drei Kategorien im Wettkampf. Die Platzierungen jeweils im ersten Drittel der Rangliste seien ein Erfolg. Noser betonte zusätzlich die Teamleistung. «Es braucht alle», hielt sie fest, «nur gute Einzelleistungen bringen nichts, wenn das Team nicht eingespielt ist.» Entsprechend positiv fiel auch das Gesamtfazit des Anlasses aus. «Es war ein super Anlass», waren sich Noser und Schmid einig, «wir konnten auf motivierte Helfer und Unterstützung von den Behörden zählen.» Für etwas Lokalkolorit sorgten während der beiden Wettkampftage die eindrückliche Bergkulisse und der servierte Netzbraten. «Wir sind halt schon ein wenig stolz aufs Glarnerland», lächelten die beiden.

eing.

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