Freie Bahn für Igel und Co.

Mauern und andere Hindernisse können für Igel schnell unüberwindbare Barrieren darstellen. (Foto: zvg)

Pro Natura Glarus lädt in einen Molliser Garten ein. Igelexperte Martin Zollinger zeigt auf, welche Hindernisse für das Pro-Natura-Tier des Jahres 2026 im Siedlungsgebiet bestehen und wie wir ihm helfen können, diese zu überwinden.

Wussten Sie, dass ein Igel bei seinen nächtlichen Streifzügen auf der Suche nach Nahrung und Partnern durchschnittlich 1,5 bis 5 Kilometer zurücklegt? Naturnahen Gärten und Parks kommt dabei ein hoher Wert als Lebensraum zu, da das strukturarme Landwirtschaftsgebiet den Ansprüchen eines Igels immer weniger gerecht wird. Ein Igelrevier ist also weitaus grösser als ein einzelner Garten. Doch engmaschige Zäune, kleine Mäuerchen oder Treppenstufen werden rasch zu unüberwindbaren Hindernissen.

Hilfe naht – machen Sie mit?
Oft braucht es nur wenige Massnahmen, um dem Igel und anderen siedlungsbewohnenden Tieren zu helfen und ihnen so zu ermöglichen, zwischen den einzelnen Gärten hin- und herzuwandern. Martin Zollinger vom Projekt «Freie Bahn für Igel und Co.» zeigt uns in einem Garten in Mollis, wie es geht. Anschliessend werden wir uns auf einen kleinen Spaziergang durch die Nachbarschaft begeben, auf dem wir «mit Igelaugen» weiteren potenziell problemstellenden Situationen begegnen werden.

Igeltor
Um dem stacheligen Gesellen dabei
zu helfen, Zäune zu überwinden, hat Pro Natura eigens einen Holzdurchlass für ihn entwickelt. Die Teilnehmenden an der Veranstaltung erhalten von Pro Natura Glarus ein solches Igeltor geschenkt. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 30. August, von 14.00 bis 16.00 Uhr in einem Molliser Garten statt. Eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. bis am Freitag, 28. August ist obligatorisch. Angemeldete Personen erhalten am Vortag der Veranstaltung eine Mail mit Auskunft über Durchführung und Treffpunkt.

Pressetext

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