In diesem Jahr fand bereits die 20. Sommerbühne im Volksgarten statt. Der Versuch, den Sommer im Kantonshauptort zu beleben, hat sich erfreulicherweise zu einem fixen Eventtermin mit immer zahlreichem Besucherandrang entwickelt.
Auch in diesem Jahr verwandelte die Sommerbühne den Volksgarten an fünf Abenden in den idyllischsten Konzert- und Tanzort im Kanton Glarus. Dabei wurde jeder Abend von zahlreichen Gästen besucht, egal welche Musikrichtung geboten wurde oder welche Band auf der Bühne stand.
Als vor 20 Jahren die «offene Bühne» zum ersten Mal ins Leben gerufen wurde, war diese überaus positive Entwicklung für die Initianten nicht absehbar. Ziel von GlarusService war damals, den doch recht ereignisarmen Sommer im Kantonshauptort mit einem neuen kulturellen Angebot zu beleben. Aus den kleinen Anfängen mit der Kombination aus Konzert und Film hat sich die Sommerbühne mit einem Zelt für das Publikum und einem breiteren Foodangebot stetig erweitert. Und mit diesem Wachstum hielt auch stets – trotz nicht immer sommerlichen Wetters – der Besucherzuspruch wacker mit. Schon lange machen es sich die Gäste auch neben dem Festzelt und allgemein rund um den Springbrunnen gemütlich, geniessen die unterschiedlichen musikalischen Darbietungen oder einfach einen schönen Sommerabend mit Freunden und Bekannten.
Mit der Abspaltung der Filmvorführungen, die jeweils eine Woche später stattfinden, konnten beide Formate eigenständig weiterwachsen und bieten so ein deutlich erweitertes kulturelles Angebot. Dass sich die Sommerbühne so stark etabliert hat und die Beliebtheit noch lange keinen Abbruch erlebt, zeigte sich in diesem Jahr einmal mehr deutlich. Egal ob Blasmusik, Oldschool Blues oder junge aufstrebende Glarner Bands, die Abende waren gut besucht und die Stimmung toll. Auch die dritte Einbindung des Formats «Glaris tanzet» war wieder ein voller Erfolg, bei dem die Besucher/-innen als Tänzerinnen und Tänzer die eigentlichen Hauptakteure waren. Der krönende Abschluss bildete in diesem Jahr die Glarner Kultband Rämlers, die selber dieses Jahr ihr 45-Jahr-Jübiläum feiern kann.
Jürg Huber


