Spannende Filmbühne 2026

Ein Orchester für alle: Der Film «Divertimento» basiert auf der wahren Geschichte von Dirigentin Zahia Ziouani, im Vorprogramm spielen die Glarnerlandstriicher. (Foto: zvg)

Am Dienstag, 4. August, startet die Filmbühne im Güterschuppen. An fünf Abenden wird ein abwechslungsreiches Filmprogramm mit passender musikalischer Einstimmung von den Rämlers bis zu den Glarnerlandstriichern geboten.

Den Auftakt der Filmbühne macht dieses Jahr der Schweizer Dokumentarfilm «Das Geheimnis von Bern». Darin ergründet Regisseur Stascha Bader, warum Berner Musiker/-innen von Mani Matter bis Steff la Cheffe die Schweizer Mundartszene seit vielen Jahrzehnten dominieren. Die Rämlers werden darauf mit akustischen Versionen ihrer bekannten Glarner Hits ab 19.30 Uhr gehörig vorbereiten.

Magische Linien und Familienbande 

Am Mittwoch, 5. August, geht es ins Jahr 1936 nach Peru. Der Film oder das Biopic «Maria Reiche: Das Geheimnis der Nazca-Linien» dreht sich um die unzähligen in den Sand gescharrten Linien und Figuren in der Wüste Perus, die heute zum Weltkulturerbe zählen. Im musikalischen Vorprogramm ist das Songwriter-Duo Semira und Phil mit Gesang und Gitarre zu geniessen. 

Auf französisches Beziehungskino werden dann am Donnerstag, 6. August, ab 19.30 Uhr Sängerin Daria Nold und Manuela Einsle am Akkordeon mit ihren Chansons einstimmen. Gezeigt wird ab 20.30 Uhr der französische Film «L’attachement / Was uns verbindet». Dieser dreht sich um eine Frau, die sich ihr Leben als Single wunderbar eingerichtet hat, bis sie sich plötzlich gezwungen sieht, ihren Alltag mit ihrem Nachbarn und dessen zwei Kindern zu teilen …

Zahnpastastürme und DJ Ahmet

Aufgefallen ist dieses Jahr der für den Schweizer Filmpreis nominierte Animationsfilm «Karies» von Filmemacherin Aline Höchli und dem Glarner Tonkünstler Samuel Schranz, der als Kurzfilm am Freitag, 7. August um 20.30 Uhr präsentiert wird. Darin geht es mit einer Schamanin in die Mundhöhle eines Fernsehmoderators. Mehr sei nicht verraten. 

Zu einem Publikumsliebling hat sich in den letzten Monaten der Erstlingsfilm «DJ Ahmet» von Regisseur Georgi M. Unkovski entwickelt. Der Film führt nach Nordmazedonien, wo der 15-jährige Ahmet in einem abgelegenen Dorf mit seinem Vater und dem kleinen Bruder lebt und davon träumt, DJ zu sein. Humorvoll erzählt der Film von Tradition, jugendlichem Trotz, der ersten Liebe und der befreienden Kraft der Musik. 

Bereits ab 19.30 Uhr wird DJ Thamos zur Einstimmung einige Balkan-Vibes zwischen Tradition und Techno auf­legen.

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