Ein voller Erfolg

Zum Abschluss der Woche zeigten die Kinder eine begeisternde Show. (Foto: zvg)

Zwölf Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren haben letzte Woche in Linthal etwas Ausserordentliches auf die Beine gestellt. Beim ersten Summer Performance Workshop im Glarnerland erarbeiteten sie in nur fünf Tagen eine beeindruckende Bühnenshow — mit Tanz, Akrobatik, Percussion, Gesang und einer Portion glarnerischem Lokalkolorit.

Unter der Leitung von drei international renommierten Lehrkräften trainierten die Kinder intensiv in vier Disziplinen: Gesang, Akrobatik, Modern Dance und Percussion. Die Schweiz-Amerikanerin Katharina Roman, der US-amerikanische Percussionist Joe Rayhbuck aus San Francisco und die ukrainische Sängerin Ranush Oganian führten die Kinder täglich von 08.00 bis 11.30 Uhr durch ein anspruchsvolles und gleichzeitig spielerisches Programm.

Was dabei entstand, übertraf alle Erwartungen. Die Abschlussshow am Freitagabend vor über 50 Zuschauerinnen und Zuschauern war ein Erlebnis der besonderen Art. Mit Bühnenlicht, Kostümen und selbst komponierten Elementen erzählten die Kinder eine Geschichte über Hitze, Klimawandel und den Traum von einer besseren Welt. Die Show begann mit präzisem Body Percussion im Kollektiv – dramatisches Bühnenlicht tauchte die Kinder in eine glühende Atmosphäre. Als die Stimmung ihren Höhepunkt erreichte, rief Candela in die Stille: «Mann, ist das heiss!» – worauf Mia trocken ergänzte: «Das ist der heisseste Sommer, den wir je gehabt haben!» Und Emma schelmisch: «Klimawandel – das gibt es doch gar nicht!» Das Publikum war begeistert.

Was folgte, war ein fesselnder Wechsel: blaues Licht, eine traumhafte Tanzsequenz, und mittendrin der Schüler Petro, der am Djembe ausserordentliches Talent zeigte – Seite an Seite mit Joe Rayhbuck. Ein weiterer Höhepunkt war Sofia Roman, die ein selbst komponiertes Stück auf der Tongue Drum spielte, das das Publikum zum Staunen brachte. Weisse Kübel wurden rhythmisch auf die Bühne gebracht – die Kinder nutzten sie sowohl als Trommeln wie auch als Requisiten für eine mitreissende Choreografie. Cartwheels und Flips sorgten für Jubelrufe, und im selbst gedichteten Glarnerliäd sangen die Kinder über den Wolf — der übrigens erst wenige Tage zuvor tatsächlich in der Nachbargemeinde Rüti gesichtet worden war, wie der Wildhüter bestätigte. Die Show endete mit einem donnernden Crescendo aus Trommeln und Stimmen.

Elternstimmen sprachen für sich. Tina, Mutter der Teilnehmerin Mia, schrieb: «Einfach sensationell, was ihr in dieser Woche auf die Beine gestellt und den Kindern beigebracht habt. Die Show war genial und hat mich total begeistert.» 

eing.

Back To Top