Nach einem turbulenten 2025 blicke der Vorstand der Genossenschaft Alte Post Glarus verhalten optimistisch in die Zukunft, erklärte Interimsverwaltungsratspräsident Fritz Pechal an der Generalversammlung vom letzten Mittwoch in der Markthalle in Glarus. Zahlreiche Veranstaltungen und eine neue Positionierung des Marktes sollen für mehr Frequenz sorgen. Zudem wurde Nicolai Acker zum neuen Verwaltungsratspräsidenten gewählt.
Fritz Pechal musste am letzten Mittwoch an der dritten Generalversammlung der Genossenschaft Alte Post Glarus auf ein turbulentes 2025 blicken. «Aufgrund des Rücktritts von Hansueli Leisinger habe ich kurzfristig die Leitung wieder übernommen, bin aber froh, dass ich das Amt heute in neue Hände übergeben kann.» So wurde Nicolai Acker einstimmig zum neuen Verwaltungsratspräsidenten gewählt. Auch beim Gastrobetrieb «Fratelli» habe sich die Leitung zurückgezogen, was zur Entscheidung der Genossenschaft führte, den Betrieb selbst zu übernehmen. «Die Übernahme und das dazu nötige zusätzliche Personal hatten ihren Anteil an der finanziellen Mehrbelastung im vergangenen Jahr.» Die neue Ausrichtung mit einem starken Fokus auf interne und externe Events hätte aber bereits im Herbst 2025 positive Ergebnisse gezeigt und machten sich auch in den ersten Monaten 2026 spürbar. «So konnten wir den Umsatz im ‹Fratelli› um rund 31 Prozent steigern.» Beispiele für die Events und die Möglichkeiten für öffentliche und private Anlässe präsentierte Annabelle Meyer-Leisinger. Als weitere Massnahme soll der Marktbereich neu positioniert und ergänzt werden. «Der Besucher soll den Markt schon von aussen besser sehen und beim Betreten bereits im Markt ankommen,» erklärte dazu Verwaltungsrat Daniel Hauri. Aus der Markthalle soll der «Hofladen in der Stadt» werden. Mit einer Selbst-Checkout-Zone kann ein Grundangebot während der ganzen Woche angeboten werden.
Zum Abschluss der gut besuchten und speditiv geleiteten Versammlung wur-de der scheidende Verwaltungsrat Fridolin Brunner für sein Wirken geehrt und Rolf Blumer zu seinem Nachfolger gewählt.
Jürg Huber


