Gold und Silber am Alpencup

Lio Wickihalder hat allen Grund zur Freude: Alpencup-Gold beim Dreistellungsmatch. (Foto: André Eberhard)

14 Nachwuchsathletinnen und Athleten des Schweizer Schützenverbands starteten in Chambéry (F) mit dem Kleinkalibergewehr und der Pistole beim Alpencup. Der Mitlödner Lio Wickihalder gewann Gold beim Dreistellungsmatch.

Der Alpencup ist ein wichtiger Vergleichswettkampf der fünf Alpenländer und gilt für die Nachwuchsschützinnen und -schützen als letzter Formtest vor den Junioren-Europameisterschaften. Für den Glarner Nationalkaderschützen Lio Wickihalder war der Wettkampf im französischen Rhônegebiet die Standortbestimmung vor dem Saisonhöhepunkt in Kroatien, den Junioren-Europameisterschaften.

Im Kleinkaliber-Dreistellungsmatch über 3 x 20 Schuss war ein Resultat von 578 Punkten nötig, um den Final zu erreichen. Diese Marke erzielte der Walliser Dorian Saillien, Wickihalder qualifizierte sich mit 579 Zählern als Siebter. Nach 98 und 95 Punkten kniend verlor der Südglarner liegend nur einen Punkt und war damit klar auf Finalkurs. Mit 187 Punkten stehend holte er sich das zweite von drei Schweizer Finaltickets neben Saillien und ­Daniel Zürcher (581).

Enges Duell um Gold 
Im Final schieden die Teamkollegen früh aus. Wickihalder startete mit 101,3 Punkten kniend, übernahm mit 104,0 Ringen liegend die Führung und lieferte sich mit dem Italiener Tomaso Roberto und dem Österreicher Kiano Waibel ein enges Duell. Vor dem letzten Schuss lag er 0,4 Zähler vor Waibel. Mit 9,5 gegenüber 9,7 Punkten rettete ­Wickihalder den Vorsprung und gewann mit 353,7 Ringen Gold. Im Teamwettkampf holte das Schweizer Trio Silber hinter Italien.

Im Luftgewehrmatch reichte es trotz guten 622,2 Punkten in der Qualifikation nur zu Rang sechs im Final.
Im Kleinkaliber-Liegendmatch erzielte Wickihalder 618,3 Ringe und wurde Achter; Waibel siegte mit 623,7 Zählern. Mit Ekaterina Chenikova und Alina Schmid gewann der Glarner zudem Silber im Team hinter Italien.

André Eberhard

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