Alle Schüsse in Frieden

Von links: Peter Stengele, Verantwortlicher Feldschiessen GLKSV, Manfred Bertini, Sieger Pistole 
(179 P.), Ruedi Feldmann, Sieger Gewehr (69 P.) und Cindy Horner. (Foto: Willi Baumgartner)

Beim Kick-off für das Eidg. Feldschiessen in der RSA in Glarus wurde bewusst, dass sich die Schweiz aufgrund des Wirrwarrs auf der ganzen Welt vermehrt auf die eigenen Traditionen besinnen sollte. Über die Distanz von 300 Metern mit dem Gewehr und über 25 Meter mit der Pistole massen sich Schützinnen und Schützen im friedlichen Wettstreit.

Bei ausgezeichneten äusseren Bedingungen war die Beteiligung am diesjährigen Kick-off für das Eidg. Feldschiessen – welches vom Freitag, 29., bis Sonntag, 31. Mai, über die Bühne gehen wird – mit Vertretern aus Politik, Militär, Behörden, Vertretern der einzelnen Pistolen- und Gewehrschiess-Vereinen sowie Gästen rekordverdächtig hoch.

In seinen Begrüssungsworten stellte Peter Stengele, Verantwortlicher Feldschiessen im GLKSV die rhetorische Frage: In welchem Land verschiesst man 41 Millionen Patronen – also Kriegsmunition mit Kriegswaffen, auf bundessubventionierten Schiessständen auf Karton-Zielscheiben – und dies im Frieden? «Wir müssen zu dieser schönen Tradition Sorge tragen und hoffen, dass diese noch lange weitergeführt wird», so Stengele weiter. Im Jahr 2025 nahmen zirka 145 000 Personen am Eidg. Feldschiessen teil. 

Bei den Sturmgewehr- wie auch den Pistolenschützen konnte Peter Stengele nach dem friedlichen Wettkampf beim abschliessenden Absenden mit launigen Worten etlichen Teilnehmern die Kranzauszeichnung überreichen und zum wunderbar präsentierten, ausgezeichneten Buffet überleiten.

Das eigentliche Feldschiessen, welches der Glarner Kantonalschützenverband als Dachorganisation mit den Bezirksorganisationen durchführt, findet in verschiedenen Schiessständen statt.

Willi Baumgartner

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