Zur 58. GV der Genossenschaft für ländliches Bauen Glarnerland und Umgebung stand die Wahl eines neuen Präsidenten an. Auch der Vorstand konnte erweitert werden. Über die Auswirkungen der Revision des Raumplanungsgesetzes informierte Pius Fölmli, Leiter Technische Abteilung bei der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete.
«Unsere GLB darf wieder auf ein gutes Geschäftsjahr 2025 zurückblicken», eröffnet der demissionierende Präsident Martin Hauser den Jahresbericht.
Abwechslungsreiche Aufträge
Mit der Inbetriebnahme der hauseigenen PVA-Anlage, die per 1. April 2025 ans Netz ging, realisierte die Baugenossenschaft auf 580 Quadratmetern Stromerzeugung. Bei neun Objekten wurde die Planung abgedeckt, 27 Baumeisterarbeiten ausgeführt und 35 Schreinerei- und Zimmermannsaufträge. Der operative Geschäftsführer Martin Thoma mit seinem Team von 15 Mitarbeitern sowie der administrativen Geschäftsführerin Jasmin Hösli erhielten Lob und Dank vom Vorstand für ihre effiziente und zuverlässige Arbeit.
Neuerungen im Vorstand
Der vom Vorstand vorgeschlagenen Werner Hauser stellt sich der Versammlung vor. Der pensionierte Sicherheitsbeauftragte bringt ein breites Know-how, unter anderem in Projektmanagement, mit. Als Nachfolger seines Bruders wird er einstimmig für das Präsidium gewählt. «Ich werde alle meine Kenntnisse und Erfahrungen in die GLB einbringen, um den eingeschlagenen Weg mit dem motivierten Team erfolgreich weiter gestalten zu können», so Werner Hauser über seine Wahl.
Mit dem Landwirt und Lohnunternehmer Heiri Zimmermann-Horner aus Mitlödi wird zudem ein weiteres Vorstandsmitglied gewählt. Somit bleibt der gut funktionierende Vorstand breit abgestützt.
Matthias Kubli konnte für seine 30-jährige Tätigkeit als Rechnungsrevisor geehrt werden, bevor Vizepräsident Stefan Fischli die Arbeit des Präsidenten Martin Hauser verdankte. «Die GLB Glarnerland hat Martin schon sein Leben lang begleitet, war doch sein Vater Werner Hauser 1968 eines der Gründungsmitglieder», führt er aus. Bevor Martin im Jahr 2000 Rechnungsrevisor wurde, unterstützte er in der Zimmerei der GLB. Seit 2010 wirkte Martin Hauser im Vorstand mit, drei Jahre später übernahm er das Präsidium. «Dir war es immer wichtig, dass bei Diskussionen ausgewogene Lösungen gefunden wurden, hinter denen alle stehen konnten», bedankt sich Fischli bei Hauser für die Übergabe einer finanziell kerngesunden GLB.
Barbara Bäuerle-Rhyner


