Der FRIDOLIN schlägt ein neues Kapitel auf: Mit dem Wechsel in der Chefredaktion beginnt eine Ära, die auf Bewährtem aufbaut und frischen Wind in die Redaktion bringt.
An der Rathausgasse 22 in Glarus geht ein neues Gesicht ein und aus: Seit dem 1. März leitet Tina Wintle die Geschicke der Traditionszeitung FRIDOLIN als Chefredaktorin, unterstützt vom scheidenden Fridolin Jakober (FJ), der noch in diesem Frühling pensioniert wird. «Ich habe wieder einmal den besten Job im Glarnerland bekommen und das macht mich zutiefst zufrieden», sagt die neue Chefin und lacht.
Ein Neuanfang mit Tradition
Mit dem Ruhestand von FJ übernimmt eine erfahrene Zeitungsmacherin mit grossem Netzwerk und Lust aufs Zeitungsmachen die redaktionelle Leitung des FRIDOLIN. Tina Wintle ist seit über 20 Jahren im Radio- und Zeitungs-Journalismus und in der Kommunikation tätig; wie etwa bei der damaligen «Glarner Woche» oder zuletzt beim ESAF 2025 Glarnerland+. «Mit der Leitung des FRIDOLIN geht für mich ein Herzenswunsch in Erfüllung: nämlich weiterhin im und für das Glarnerland tätig zu sein und im Austausch mit seinen Bewohnerinnen und Bewohnern stehen zu können. Die neue Aufgabe nehme ich mit Demut und Dankbarkeit an.»
FRIDOLIN bleibt FRIDOLIN
Der FRIDOLIN bleibt ein eigenständiges, unabhängiges und kostenloses Medium, das fest in der Region verwurzelt ist. «Als bewährtes Spiegelbild der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ereignisse im Glarnerland wird er jeden Donnerstag herausgegeben und bietet weiterhin den gewohnten regionalen Fokus. Der FRIDOLIN berichtet über alles im Kanton Glarus. Seien es nun Gemeindepolitik, Vereinsleben oder Skiclubs, der FRIDOLIN ist also Informationsplattform für den gesamten Kanton», so der langjährige Chefredaktor. «Damit gehört der FRIDOLIN zu den wichtigsten Informationsquellen, wenn es darum geht, sich zu informieren, was im Glarnerland und dem angrenzenden Linthgebiet läuft.»
Ein Missverständnis
«Dass ich 2010 überhaupt in die Redaktion kam, beruht auf einem glücklichen Missverständnis», so Jakober. «Ich war damals ja Schriftsteller, Deutschlehrer und Texter, nicht etwa Journalist. Doch nachdem ich meine Lehrjahre auf der Redaktion hinter mich gebracht hatte, blühte ich auf. Neben den traditionell zentralen Ereignissen – also der Näfelser Fahrt und der Landsgemeinde –, über die ich Jahr für Jahr berichtete, sollte ich aus dem Gratisanzeiger eine journalistisch ernst zu nehmende Wochenzeitung machen. Ob mir das gelungen ist? Die Entwicklung zeigt, dass trotz vieler Umbrüche bei den gedruckten Zeitungen der FRIDOLIN heiss und innig geliebt wird. Nach wie vor geht er nicht nur in jeden Haushalt, er wird dort auch gelesen, und zwar sowohl von Alt wie von Jung, als auch von Frauen und Männern. Selbst die Digitalgeborenen – sonst eher auf Social Media unterwegs – bleiben dem FRIDOLIN als gedruckter Zeitung treu, wenn sie sich darüber informieren, was läuft. Mit Tina habe ich eine würdige Nachfolgerin gefunden, deshalb gehe ich gerne und aktiv in Pension. Denn ich bin überzeugt, dass sie – mit ihrem journalistischen Gespür fürs Glarnerland und seine Menschen – den FRIDOLIN in eine gute Zukunft führt.»
«De Fridolin vum FRIDOLIN»
Nach einer beeindruckenden Laufbahn verabschiedet sich Fridolin Jakober also in den Ruhestand. «Das ist sehr schade, ich hätte gerne noch ein wenig mit Fridolin das Büro geteilt», sagt Tina Wintle mit einem Schmunzeln. «Seine Erfahrung, sein Netzwerk, sein Humor und seine Art werden im Haus fehlen. Es ist ein Privileg, dass wir die Übergabe noch gemeinsam gestalten dürfen. In einem Punkt werde ich ihn nicht erreichen können, nämlich wenn es darum geht, sich als ‹Fridolin vom FRIDOLIN› vorzustellen. Aber als neue Chefredaktorin des FRIDOLIN übernehme ich mit Begeisterung die Leitung und stehe für Kontinuität. Der FRIDOLIN hat seinen festen Platz in der Glarner Gemeinschaft und erscheint jede Woche, als käme nichts anderes infrage. Diese selbstbewusste Unaufgeregtheit sagt mir zu.»
Gemeinsam mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, möchte ich auf dieser bewährten Basis als Tina vom FRIDOLIN in die Zukunft blicken. Gerne trete ich mit Ihnen in den Dialog:
TW und FJ


