Das Konzert der Kulturgesellschaft Glarus vom Freitag, 26. September, wird aufgrund eines Krankheitsfalls mit einem geänderten Programm in der Aula der Kantonsschule Glarus stattfinden.
Statt des ursprünglich geplanten Abends «Menschlichkeit im Krieg», wo Thomas Quasthoff als Sprecher nun aus gesundheitlichen Gründen absagen muss, präsentiert das vielfach ausgezeichnete Amatis Trio ein leidenschaftliches Konzertprogramm unter dem Titel «Sehnsuchtsorte». Es hebt sich bewusst ab vom ursprünglichen Konzertthema – und berührt mit Tiefe, Nostalgie und Virtuosität.
In «La Fontaine d’Arethuse» aus Karol Szymanowskis Zyklus «Mythen» op. 30 etwa geht es um die Verwandlung der Nymphe Arethusa in eine Quelle. Das Andante molto semplice aus Rebecca Clarkes Klaviertrio und die Elegie Nr. 2 für Cello und Klavier von Franz Liszt sind von nostalgischer Wehmut geprägt. Dagegen ist das folkloristisch gefärbte Rondo all’Ongarese aus Joseph Haydns G-Dur-Trio («Zigeunertrio») ein heller Sehnsuchtsort; von Leidenschaft spricht Felix Mendelssohn Bartholdys Klaviertrio Nr. 2 in c-Moll. Der Cellist der Trios, Samuel Shepherd, wird das Programm in englischer Sprache moderieren. Das 2014 in Amsterdam gegründete Ensemble, bestehend aus Lea Hausmann (Violine), Samuel Shepherd (Violoncello) und Mengjie Han (Klavier), begeistert international mit feinsinnigem Zusammenspiel, Intensität und spannender Moderation.
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Freitag, 26. September, 20.00 Uhr, Kantonsschule Glarus. kulturgesellschaft-glarus.ch, Tickets: Baeschlin Bücher Glarus, ticketino.ch.


