Am 16. August trafen sich Mitglieder im Schlössli Niederurnen zur 1. ordentlichen Hauptversammlung. Von den 70 Mitgliedern haben 25 Personen die 323 Treppen zum Schlössli unter die Füsse genommen. 23 Personen entschuldigten sich, davon Diverse, weil sie nicht mehr zu Fuss ins Restaurant Schlössli kommen können – es fehlt der Zugang für alle (Lift).
Zweck des Vereins ist es, sich einzusetzen, dass der Zugang zum Niederurner Wahrzeichen und Aussichtspunkt in Zukunft für alle möglich ist – auch für Leute, die nicht oder nicht so weit gehen können. Dazu wird mit der Eigentümerin des Schlösslis, der Gemeinde Glarus Nord zusammengearbeitet.
Der Präsident Willy Bissig leitete die Versammlung souverän. Neu in den Vorstand wurden Maria Wiederkehr und Toni Bendel gewählt. Thomas Kistler berichtete, welche Aktivitäten zum Gewinnen von grösseren Sponsoren getätigt wurden. Das ESAF 2025 Mollis ist zurzeit für namhafte Firmen ein wichtiger Anlass. Trotzdem wurden bisher über 42 000 Franken in Beträgen von 50 bis 10 000 Franken zugesichert. Um den Zugang für alle (voraussichtlich Schräglift anstelle der bisherigen veralteten Transportbahn) zu ermöglichen, wird eine Summe von 800 000 Franken benötigt. Der Verein wird weiter aktiv bleiben. Er geht davon aus, dass kleinere und grössere Sponsorenbeträge und oder Vermächtnisse zugunsten des Schlössli Niederurnen-Bankkontos (Glarner Kantonalbank Niederurnen, IBAN CH36 0077 3000 5974 3711 8) zugesichert oder einbezahlt werden.
Maria Wiederkehr erklärte, dass der Verein an der Niederurner Chilbi vom Freitag, 5., bis Sonntag, 7. September, mit einem Info-Stand auf dem Dämmli-Platz präsent sein wird.
Am Schluss der Versammlung lüftet der Präsident die Decke des Umbau-Modells des Schlössli. Dieses anschauliche Modell hat er selbst in Fronarbeit hergestellt. Die Überraschung war gelungen. Das Modell zeigt eindrücklich die Idee, sinngemäss der von der Gemeinde in Auftrag gegebenen Machbarkeits-Studie: Zugang für alle (Bahn), Wintergarten, effizienterer Betriebsablauf und ganzjährig nutzbar. So können Vereins- oder Klassenzusammenkünfte auch bei nassem oder kaltem Wetter problemlos im Restaurant mit den zirka 90 Sitzplätzen durchgeführt werden.
Gemeindevizepräsident Kaspar Krieg dankte dem Verein für das grosse Engagement. Zum Thema Finanzierung erwähnt er, dass, ganz nach dem Motto «Gemeinsam sind wir stark» nach dem ESAF und Muni Max auch der Zugang für alle zum Schössli Niederurnen Wirklichkeit werden kann.
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