Vom Schandfleck zum Kunstwerk

Wenn das Wetter mitmacht, sind die Sprayarbeiten an der Schutzhütte diese Woche in vollem Gang. (Foto: zvg)

Die Schutzhütte an der Landstrasse zwischen Netstal und Glarus war lange Zeit vor allem eines: ein Schandfleck. Verschmiert mit Graffitis und unschönen Sprüchen, bot sie über Jahre hinweg ein wenig einladendes Bild. Nun wird die Schutzhütte der Saatenkorporation Buchholz, Ennetbühls zum Blickfang: Diese Woche gestaltet der Streetart-Künstler Jimmy Köpfli aus Weesen die Hütte neu – und verwandelt sie in ein identitätsstiftendes Willkommenszeichen fürs Glarnerland.

Das künstlerische Konzept vereint Willkommenskultur und Kreativität. Elemente des Glarnerlands, kräftige Farben und überraschende Details sollen künftig ein Schmunzeln ins Gesicht der Vorbeifahrenden zaubern.

«Mal zu Fuss oder mit dem Velo vorbeizugehen lohnt sich – oder noch besser: stehen bleiben, staunen, schmunzeln.»

Vom ersten Telefon mit dem Künstler bis zum Start der Umsetzung sind nicht einmal zwei Monate vergangen. Möglich wurde dieses Tempo dank einer klaren Idee, einem praxisnahen Konzept, unkomplizierter Zusammenarbeit und viel Herzblut. Initiantin des Projekts ist Astrid Thoma, welche die Idee hatte, die Umsetzung plante und die ganze Aktion finanziert. «Dieses Herzensprojekt steht exemplarisch dafür, was Astrid Thoma und ihr Unternehmen projektleiterin.ch ausmacht: mutige Ideen, kreative Umsetzung und schnelle Resultate.» l pd.

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