Ende Juni absolvierte Mathias Marti seine 1000. Führung durch den Landesplattenberg. Seit 2005 hat er über 30 000 Menschen das ehemalige Schieferbergwerk im Sernftal gezeigt. Für diese Leistung wurde er am Ende dieser Führung von Hans Rhyner mit einer Ehrentafel gewürdigt.
An seiner Führung Ende Juni erlebte Mathias Marti etwas, dass in seinen zwanzig Jahren während seiner Tätigkeit noch nie vorkam. Am Ausgang des Landesplattenberges warteten Hans Rhyner und ein Alphorntrio auf ihn. Grund dafür war die tausendste Führung durch das ehemalige Schieferbergwerk. «Dabei hat er über 30 000 Menschen dieses einmalige Werk gezeigt.» Er habe immer mit Leib und Seele und viel Humor, den Gästen die Geschichte des Landesplattenbergs nähergebracht. «Er ist nicht nur unser bester Führer – er ist einfach ein Wunderknabe.» Als Erinnerung daran erhielt Marti eine Ehrentafel, die sicher ihren Platz bei ihm zu Hause erhalten wird. Marti bedankte sich seinerseits bei Hans Rhyner und seinem Bruder Kaspar, die dafür gesorgt haben, dass das ehemalige Schieferbergwerk der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte.
Mit einmaligen Eindrücken kamen an diesem Tag die Mitarbeiter der Sozialversicherung Glarus wieder an die frische Luft zurück. An ihrem Mitarbeiteranlass ging es weiter im Sernftal aufs Ämpächli oberhalb von Elm und für die Mutigen mit MountainCarts oder Trottinetts wieder hinunter. Organisiert wurde der Ausflug von den beiden Lehrlingen Heidi Jud und Blenjana Kelmedi, welche von ihrer Ausbildnerin den Tipp bekommen haben.
Während es für die Gruppe an der frischen Luft weiterging, heisst es für Marti schon bald wieder ab in den Berg. Denn die 1000. war sicher nicht seine Letzte. «Noch bis 80 mach ich weiter», meinte der 76-Jährige. «Das reicht wohl kaum für die nächsten Tausend.»
Jürg Huber


