Roboter machen Feuerwerk

Schwimmende Kunstroboter als Alternative zu Feuerwerk? Für Ideen wie diese erhält der Näfelser Informatikstudent Christopher Golling Unterstützung der Schweizerischen Studienstiftung. (Foto: Silvan Metzker)

Der Näfelser Christopher Golling, Informatikstudent an der ETH Zürich, erhält von der Schweizerischen Studienstiftung ein Werner-Siemens-Fellowship für seine Leistungen und sein Engagement.

Die Naturwissenschaften in der Schweiz haben ein Nachwuchsproblem. Zu wenige Studierende entscheiden sich für ein MINT-Fach, das heisst für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik. Umso wichtiger ist es der Schweizerischen Studienstiftung, herausragende Studierende dieser Disziplinen zu fördern. Im Jahr 2024/25 erhalten elf Studierende, die bereits Geförderte der Schweizerischen Studienstiftung sind, ein Werner-Siemens-Fellowship. Sie erhalten eine finanzielle Unterstützung von 19 800 Franken – einer davon ist der Näfelser Christopher Golling. 

Tüfteln an alternativem Feuerwerk
Nach seinem ersten Bachelorstudium in Physik mit Fokus auf die Astrophysik, entschied sich Christopher Golling ein zusätzliches Studium in Informatik an der ETH Zürich aufzunehmen. Er absolvierte ein Austauschsemester in Singapur, in dem er bereichernde Einblicke in eine ganz andere Universi­tätskultur gewann. Zurück in der Schweiz arbeitet Christopher Golling nun an seiner Bachelorarbeit, wo er Software für eine Flotte schwimmender Kunstroboter programmiert. Erste Shows für Zürich und Venedig sind in Planung, welche in Zukunft eine umweltfreundliche Alternative zu Feuerwerken sein könnten. In diesem Herbst beginnt der 23-Jährige sein Masterstudium in Informatik mit Schwerpunkt «Maschinelle Intelligenz». 

Monatlich in der Sternwarte
Die Förderung des Nachwuchses im MINT-Bereich liegt Christopher Golling am Herzen: Er leitet die Astronomische Jugendgruppe Glarus, die sich monatlich in der Fritz-Zwicky-Sternwarte trifft und in diesem Jahr einen Kurs im Rahmen des Glarner Ferienspasses angeboten hat. An der Kantonsschule Glarus leitet er das neue iLab-Team, das sich um die technischen Spezialgeräte der Schule kümmert. Er ist weiterhin Mentor beim «6417 Fridolins Robotik»-Team, das jährlich Wettkampf-Roboter baut. Mit Begeisterung organisierte Christopher Golling zusammen mit einem Studienkollegen eine Veranstaltung zum Thema Optik für die Schweizerische Studienstiftung.

eing.

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