Da wäre durchaus mehr drin gelegen

Haben das Lachen nicht verloren: vlnr: Gina Landolt, Mischa Armati, André Eberhard, Tim Landolt und Andreas Stüssi. (Foto: zvg.)

Die Medaillenfeier beim Kleinkaliber Gruppenmeisterschaftsfinal in Thun ging ohne Glarner Beteiligung vonstatten. Zwei von fünf Schützen erbrachten die geforderte Leistung.

Die 40 besten Gruppen der Qualifikation trafen sich in Thun um den Sieger der Gruppenmeisterschaft zu küren. Mit dabei waren die Sportschützen Glarnerland mit einer Elite Gruppe. Nach Tim Landolt (liegend) und Andreas Stüssi (kniend) waren die Glarner in der ersten Runde noch auf Finalkurs der besten acht Gruppen. Der Näfelser startete mit 205.8 Punkten ordentlich. Der Linthaler mit 203.3 Ringen fulminant. Die weiteren Liegendschützen Gina Landolt und Mischa Armati konnten den Wind nicht richtig einzuschätzen und standen mit 200.8 und 202.3 Zählern auf. Zu diesem Zeitpunkt war der Zug jedoch noch nicht abgefahren. Spätestens nach dem Auftritt des zweiten Kniend-Schützen jedoch schon. André Eberhard fiel mit 190.3 Punkten gänzlich auseinander und so rutschte das Quintett in die zweite Ranglistehälfte ab. 

Kleine Aufholjagd
Tim Landolt legte in der zweiten Runde noch eine Schippe oben drauf und beendete die zwanzig Schuss mit starken 207.2 Zählern. Andreas Stüssi schoss auf den Zehntel genau dasselbe Top-Ergebnis wie in der Startrunde. Auch Gina Landolt holte nochmals 1.9 Punkte mehr raus, wodurch die Glarner langsam wieder in Richtung Top 8 vorstiessen. Mischa Armati konnte mit 199.5 Ringen auch im zweiten Anlauf nicht überzeugen. André Eberhard gelang zwar mit 199.2 Punkten ein versöhnlicher Abschluss, doch die Hypothek aus der Startrunde war zu gross. Die Glarner mussten sich mit dem 13. Schlussrang begnügen. Für einen Finalplatz fehlten ihnen 12.8 Punkte. Der Schweizermeistertitel ging an Gossau, vor Balsthal und Büren-Oberdorf. Beim Nachwuchs gewann Büren-Oberdorf, vor Niederbuchsiten und Winistorf.   

a.e.

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