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Das Robotik-Team am Programmieren. Von links: Julian Steiner, Sebastian Rast, Enes Kagan Özer. (Foto: Beatrice Burk)

Das Robotikteam ist eine Familie und funktioniert als Einheit, die Älteren bringen den Neuen Tipps und Tricks bei – und auch ein bisschen das Feiern. Wir freuen uns, wenn der eine Geburtstag hat und es für alle Rimuss gibt, natürlich ohne Alkohol, oder wenn die Älteren, die schon Auto fahren können, etwas von McDonalds mitbringen, aber auch, wenn der eine Mechanismus, der immer hakte, jetzt endlich seine Aufgabe erfüllt. Es gehört einfach dazu, sich zu necken und aufzuziehen, wenn man etwas aufs Neue wieder nicht versteht, obwohl das fies wirken mag. Ich weiss nicht, wie ihr euch die Arbeit im Robotikteam vorstellt. Aber egal, was ihr denkt, wenn man fragt, ist die Antwort immer ähnlich, denn hier ist jeder für jeden da. Die Antwort lautet: «Ein Team und ein Roboter gleich eine Familie.»

Der Plan für den Roboter ist fertig, jedes Teil des Roboters ist optimiert – auch wenn ich dazu nichts sagen darf, die beste Variante muss gefunden werden. Manche Parts sind ein bisschen schwerer geworden als in den letzten Jahren, wegen der Stabilität. Das Spielfeld entwickelt sich langsam und das herumliegende Holz verschwindet Schritt für Schritt. Einzelne Bestellungen von weiteren Teilen trudeln ein, bei manchen Komponenten ist noch nicht mal die Bestellliste fertig. Für mich als Neuling kann es nicht schnell genug gehen. Aber es ist genau die Zeit, in der die Bestellungen uns warten lassen und wo ganze Konstruktionen schon fertig sind, in der sich auch nicht alle blicken lassen. Es wird deshalb nicht besonders viel leiser im Raum, aber es sind weniger Leute da. Die einzigen, die wirklich immer da sind, sind die Programmierer. Sie verbessern die Programme des letztjährigen Roboters, während die Neueinsteiger versuchen, sich in einer Sprache voller englischer Begriffe und Zahlen zurechtzufinden. Für mich ein kleines Wunder, der Bildschirm blinkt, es hat viele Farben und überall stehen Begriffe, die ich noch nie in meinem Leben gesehen habe. Der Source-Code. Für mich ein Rätselcode und Programmieren eine Hexerei. Doch sie reden, als wäre es so einfach wie Kuchen essen.

Beatrice Burk

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