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Wolfsspur im Schnee. (Foto Wikimedia)
Mit der Abwanderung der Jungwölfe aus dem Glarner Rudel nehmen die Beobachtungen dieser Tiere auch im Talboden und in Siedlungsnähe zu. Informationen über die Verbreitung und das richtige Verhalten gegenüber Wölfen sind auf der Website der Abteilung Jagd und Fischerei zu finden. 
 
Im Herbst 2020 wurde erstmals eine Fortpflanzung von Wölfen und damit die Bildung eines Rudels im Kanton Glarus nachgewiesen. Das Rudel hat einen Aktionsradius vom Kerenzerberg über Mullern und Ennenda bis nach Engi. In den nächsten Wochen dürften sich die meisten Jungtiere auf die Suche nach einem neuen Lebensraum machen. Diese Abwanderung ist für Jungwölfe gefährlich, müssen sie doch unter Umständen die Reviere anderer rivalisierender Rudel durchqueren und selbstständig Nahrung suchen. Zudem werden sie oftmals Opfer der Zivilisation, wie die Berichte von überfahrenen Wölfen aus Graubünden zeigen.

Mit der Abwanderung der Jungtiere sind vermehrt Wolfsbeobachtungen im ganzen Kanton zu erwarten. Dazu gehören nebst Sichtbeobachtungen oder Spuren im Schnee auch gerissene Wildtiere im Talboden und in Siedlungsnähe.

Wolf-Beobachtungen melden
Auf der Homepage der Abteilung Jagd und Fischerei finden sich nebst den aktuellen Beobachtungen (interaktive Karte) auch Informationen und Merkblätter zum Umgang mit Wölfen:
Umgang mit dem Wolf
Leben im Wolfsgebiet
Unterwegs im Wolfgebiet
Wolf und Nutztiere
Jagen im Wolfsgebiet

pd.

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