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Protest mit Licht und Glocken gegen Corona-Massnahmen. (Foto: zvg.)

Am Abend des Dreikönigstages (Mittwoch, 6. Januar) fand vor dem Rathaus in Glarus die erste Kundgebung des neu gegründeten Komitees gegen willkürliche Coronavirus-Massnahmen im Jahr 2021 statt. Die nächste Veranstaltung ist am Donnerstag, 14. Januar, um 20.00 Uhr.

Viele Glarnerinnen und Glarner fanden sich unter Einhaltung der gültigen COVID-19-Vorschriften auf dem Rathausplatz in Glarus ein. Nach der Begrüssung machte Gabriela Elmer-Freuler darauf aufmerksam, die COVID-19-Vorschriften seien auch in diesem Rahmen einzuhalten. Im Anschluss berichtete sie über die Gründung des «Komitees gegen willkürliche Corona-Massnahmen» und dessen Ziele. Es will sich gegen willkürlich angeordnete Coronavirus-Massnahmen wehren; durch Sensibilisierung der Bevölkerung mit öffentlichen Kundgebungen und mit politischen Vorstössen. Das Komitee möchte eine weitere Schliessung von Geschäften verhindern respektive die Öffnung von bereits geschlossenen Restaurants und anderen Betrieben erreichen. Es setzt sich gegen Masken an Schulen sowie für eine rasche Aufhebung der Maskenpflicht ein und wehrt sich gegen die einschneidenden Corona-Massnahmen.

Ein weiteres Ziel des Komitees ist es, den Regierungsrat des Kantons Glarus und die Glarner Exekutive zu stärken, damit diese mit der Unterstützung der Glarner Bevölkerung mutig und im Rahmen ihrer Kompetenzen nicht über die vom Bundesrat angeordneten Massnahmen hinausgehen, sondern sinnvolle Massnahmen zum Schutze der Betroffenen ergreifen und diese auch so gegen aussen vertreten. Das Ziel muss sein, wie bereits vom Glarner Regierungsrat im Frühling und Sommer 2020 umgesetzt, eine verhältnismässige glarnerische Lösung anzustreben.

Nach der Ansprache fand das gewohnte «Lüchtä und Lütä» statt, mit dem ein lautstarkes Zeichen gegen die Massnahmen gesetzt und mit einer Schweigeminute der Betroffenen gedacht wurde. Zum Schluss wurden die Teilnehmer der Kundgebung gebeten, auf dem Nachhauseweg keine Gruppen zu bilden. Eine kurze musikalische Darbietung sorgte für Aufheiterung, bevor die Kundgebung endete, wie sie begonnen hatte: friedlich und still.

Die Teilnehmer würden es begrüssen, wenn sich der Regierungsrat oder auch das politische Establishment mit den Sorgen und Nöten der Betroffenen auseinandersetzte und ein Mitglied der Glarner Exekutive in diesem Rahmen selbst ein paar Worte an die Teilnehmer richten würde. Die Kundgebungen werden wöchentlich weitergeführt – neu jeweils am Donnerstag um 20.00 Uhr. Nächste Besammlung ist am Donnerstag, 14. Januar. Das "Komitee gegen willkürliche Corona-Massnahmen" wünscht sich eine möglichst breite Teilnahme der Bevölkerung.

Komitee gegen willkürliche Corona-Massnahmen

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