News

Gian-Andrin Tannò in Uster. (Foto: zvg)

Schwimmen: Kurz vor Weihnachten erhalten die schnellsten Schwimmerinnen und Schwimmer der Schweiz doch noch eine Chance, sich im Inland auf der 50-m-Bahn für internationale Wettkämpfe 2021 zu qualifizieren. Gian-Andrin Tannò liefert gute Zeiten, sein Bruder Fabio darf leider nicht.

Vom Freitag, 18., bis Sonntag, 20. Dezember 2020, durfte der Schwimmclub Uster doch noch einen Wettkampf auf der langen Bahn durchführen. Den einzigen Indoor 50Mtr-Bahn Wettkampf in der Schweiz in diesem Jahr. Die Anforderungen sind hoch: Schnelle Qualifikationszeiten werden bedingt, trotzdem werden noch Sportlerinnen und Sportler abgewiesen: nur 200 Schwimmerinnen und Schwimmer sind zugelassen. Nochmals strengere Gesundheits-Schutzmassnahmen werden umgesetzt.  Der 15-jährige Fabio Tannò darf altersbedingt nicht antreten, obwohl er die Limitezeit unterboten hatte.

So muss/darf Gian-Andrin Tannò allein mit dem Trainer Tobias Heinrich nach Uster fahren. Aber das kleine Team braucht sich nicht zu verstecken. Gian-Andrin startet auf drei Strecken, und qualifiziert sich auf allen für die Finalläufe, ein A-Final und zwei B-Finals. Bei jedem Start erreicht er eine neue persönliche Bestzeit. «Das ist mir schon lange nicht mehr gelungen. Ich konnte mich in jedem Final zum Vorlauf nochmals steigern! Aber es fühlt sich halt schon auch krass gut an und motiviert, neben einem Nils Liess, Antonio Djakovic oder gar Noé Ponti (alle drei Olympiaanwärter) im Final zu schwimmen».

Über 100 m Freistil reichen seine 53,89 für den 15. Rang. Dann platziert sich Gian-Andrin über 400 m Freistil mit 4:14,04 auf Rang 11, und über die 200 m Freistil erreicht er dank 1:57,29 sogar Platz 8. Gian-Andrin ist zufrieden und zuversichtlich. Sein Trainer meint: «Nun haben wir das Jahr mit einem «Boommm» beendet. Das macht Freude und Lust für das kommende Jahr.»
Hoffen wir doch, dass Corona weiterhin trainieren und wettkämpfen lässt.

kt

Back To Top