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Adriano Pennaforte (rechts) letzte Saison in Finnland. (Foto: zvg.)

Der GEC ist akzeptabel in die neue Saison gestartet. Doch nun ist die Saison bis auf weiteres auf Eis gelegt. Also haben wir Zeit, auf den ersten Teil der aktuellen Saison zurückzublicken.

Der GEC wollte neuen Anlauf nehmen. Die Mannschaft ist mehrheitlich zusammengeblieben – doch der Trainer ist neu. Adriano Pennaforte war zuletzt in Finnland tätig und kehrte für diese Meisterschaft zurück in seine Heimat. Sein erster Eindruck vom GEC war gut. «Ich habe ein motiviertes und bissiges Team vorgefunden. Wir mussten uns aber aneinander gewöhnen.» Für die erste Phase standen viele Einzelgespräche an: «Meinen Stil und meine Ideen mussten erst angenommen werden. Das Team versuchte aber schnell, diese umzusetzen.».

Vorbereitung ansprechend

In der Vorbereitung konnte man gute Ansätze zeigen. Aus vier Spielen resultierten drei Siege und eine Niederlage. Auch Adriano Pennaforte ist mehrheitlich zufrieden. «Wir konnten gewinnen und gute Leistungen abliefern. Positiv aufgefallen ist mir vor allem der Kampfgeist der Jungs. In puncto Disziplin und System waren wir aber noch nicht überzeugend.». So sehr der Teamspirit und der Willen das Team auszeichnen, muss man Abstriche bei technischen Grundsätzen machen. Wer den Jungtrainer kennt, weiss: «Das kriegen wir auch noch hin!». Auffallend war bis jetzt, dass auch die jungen Spieler viel Eiszeit und Vertrauen bekommen. Laut dem Trainer ein absolutes Muss. «Die machen Ihren Job und haben sich ihre Plätze erspielt. Wir wollen die Junioren so schnell es geht ans dynamische Tempohockey des GEC gewöhnen.»

Corona-Stop während einem Lauf

Einen guten Zeitpunkt für solche Massnahmen gibt es nie. Doch die Glarner waren in einem kleinen Lauf. Zuletzt resultierten zwei Siege in Serie. Für «Penna» ist es klar, die Pandemie und ihre Tücken nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. «Wir müssen in dieser Phase nicht nur auf uns, sondern auch auf unsere Mitmenschen schauen. Beeinflussen können wir die Entscheide nicht. Wir müssen Sie akzeptieren.». Man versucht den Fokus beizubehalten und trainiert in kleinen Gruppen und mit nochmals verschärften Massnahmen weiter. Pennaforte stellt klar: «Wenn wir die Möglichkeit haben, an unseren Basics zu feilen, und die Auflagen das zulassen, wollen wir das tun. Die Jungs müssen im Kopf bereit sein, sollte die Saison plötzlich weitergehen.». Es ist eine spezielle erste Saison in der Schweiz mit COVID-19. Pennaforte zeigt sich aber unbeeindruckt. «Wenn es weitergeht, wollen wir da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Wie Gewinner!»

Fabio Lutz

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