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Ein Teil von Netstal: Die «Chalchi». (Foto: zvg.)

Seit Generationen bietet die Kalkfabrik sichere und gute Arbeitsplätze. Bei ihren oft sehr hohen Investitionen kommen vor allem einheimische Gewerbebetriebe zum Zuge, was auch da Arbeitsplätze sichert.

Wir haben nun an der Gemeindeversammlung die Chance, dies für weitere Jahrzehnte zu sichern. Es gibt doch nichts Besseres als aus unserem Rohstoff die Wertschöpfung zu realisieren, und dies mit sehr hohem Umweltstandard und guten Arbeitsbedingungen. Dem Einsprecher ist es scheinbar lieber, diese Produkte von irgendwo herzukarren, ohne Einfluss auf die Produktions- und Umweltstandards, sieht so Grüne Politik aus? Es liegt mir fern, die Einsprecher zu bekehren, dazu sind sie viel zu festgefahren. Sie haben ein Problem mit der Kalkfabrik und stellen ihr Wohl über das des Gemeindewesens. Für amtierende Politiker ist das bedenklich, sie möchten da wahrscheinlich am liebsten ein Reservat einrichten. Die Arbeitsplätze sind ihnen vermutlich nicht so wichtig.

Sie aber, liebe Stimmbürger, haben nun die Möglichkeit, ein bisschen weitsichtiger zu sein. Was ist wohl mehr wert? Ausgereizte Abbaugebühren, die etwas mehr Geld bringen, letztlich aber höhere Produktionspreise bedeuten und damit auch geringere Konkurrenzfähigkeit? Oder sichere Arbeitsplätze und Steuereinnahmen auf lange Sicht? Sie haben mit Ihrer Stimme auch die Möglichkeit, der Kalkfabrik einmal Danke zu sagen. Danke für die immer wiederkehrende, grosszügige Unterstützung vieler Vereine und Institutionen. Ich bitte Sie daher an der Gemeindeversammlung ein klares Bekenntnis zur Kalkfabrik abzugeben, alles andere wäre in dieser Zeit unverantwortlich. Denn wie heisst es doch so schön, nur die allerdümmsten Kälber suchen sich den Metzger selber.

Peter Schnyder-Leuzinger, Netstal

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