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Maya Rhyner von Agrotourismus Glarnerland kann die Preise vom Käsepass verteilen. (Fotos: FJ)

In den Strassen von Glarus herrschte am Freitag, 23., und Samstag, 24. Oktober, reger Betrieb. In grosszügigen Abständen und unter freien Himmel wurden an liebevoll dekorierten Ständen Glarner Spezialitäten angeboten. Zum Motto «Glaris schneugget» gelang es den Organisatoren, einen «Coronavirus-konformen» Markt zu realisieren.

Glarner Alpkäse AOP
Hauptinitiant Albrecht Rhyner, Geschäftsführer Glarona Käsegenossenschaft, zeigt sich zufrieden mit dem Besucheraufkommen – es war stet, aber nicht in Massen. «Da wir kein Rahmenprogramm bieten wie Streichelzoo, Alpabfahrt usw., haben wir vor allem die Leute hier, die auch etwas kaufen möchten», so die Vorteile des erstmals durchgeführten Marktes. Als zum Ende des Alp­sommers absehbar wurde, dass man den Käsemarkt Elm aufgrund der Lage der Coronavirus-Pandemie nicht würde durchführen können, suchte Rhyner nach einer Alternative. «Wir hatten einen sehr guten Alpsommer und 16 Prozent mehr Alpkäse in unseren Kellern als in den Vorjahren.» Die meisten der Alpen, die sonst am Elmer Alpkäsemarkt ihren Glarner Alpkäse anbieten, waren jetzt in Glarus vertreten und dankbar für die Möglichkeit, den Kundenkontakt und die Präsenz zu festigen.

Zusammenarbeit
Neben dem beliebten Alpkäse AOP konnten an den Ständen Glarner Produkte wie Gebäck, Fleisch, Weine und Schnaps, Gemüse, Zigerprodukte und Geschenke erworben werden. Mit Glarus Service, gl-events und VISIT Glarnerland gelang es, ein Organisationskomitee zu bilden, welches sämtliche Gebiete von der Logistik bis zur Werbetechnik abdeckte. Ein Wett­bewerb animierte die Besucher, sämtliche Seitenstrassen zu besuchen, wo die Stände verteilt waren, um eine Übernachtung im Ortstockhaus oder Glarner Alpkäse AOP zu gewinnen.

«Man kann in so einer Situation nicht einfach abwarten, sondern muss nach anderen Möglichkeiten suchen, und auf diese Weise konnten wir Leben in die Stadt und die Produkte direkt an den Konsumenten bringen», zeigt sich Rhyner zufrieden mit dem Markt, wozu vorgängig ein Schutzkonzept eingereicht und sämtliche Vorschriften eingehalten wurden. Zudem sieht er in «Glaris schneugget» den Beweis, dass man unter all den Bedingungen und Massnahmen noch leben kann ...

Barbara Bäuerle-Rhyner, Elm

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