Kantonsspital Glarus stoppt vorerst planbare, nicht dringliche Operationen

 

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Fridolin-Ausgabe vom Donnerstag, 11. August 2022, Nr. 32
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Kantonsspital Glarus: Nicht dringliche Operationen werden zurückgestellt. (Foto: KSGL)

Das Kantonsspital Glarus (KSGL) stellt planbare, nicht dringliche Operationen für stationäre Patienten und Patientinnen vorerst bis 30. Oktober 2020 ein. Diese vorbeugende Massnahme beschloss die Corona-Taskforce des KSGL aufgrund der zunehmenden Spitaleinweisungen von COVID-19-Patienten im Kanton Glarus.

Das Kantonsspital Glarus (KSGL) stellt planbare, nicht dringliche Operationen für stationäre Patienten und Patientinnen vorerst bis 30. Oktober 2020 ein. Diese vorbeugende Massnahme beschloss die Corona-Taskforce des KSGL aufgrund der zunehmenden Spitaleinweisungen von COVID-19-Patienten im Kanton Glarus.

Die Corona-Taskforce des Kantonsspitals Glarus hat als Vorsichtsmassnahme beschlossen, das sogenannte elektive Operations-Programm für stationäre Patienten und Patientinnen zu stoppen. Sämtliche planbaren Operationen, die längerfristig vorgesehen waren und nicht unmittelbar dringlich sind, sind vorerst in Absprache mit den Zuweisern sowie Patientinnen und Patienten verschoben worden. Markus Hauser, CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung der Kantonsspital Glarus AG: «Der Anstieg von bestätigten Covid-Patienten mit einem komplexeren Krankheitsverlauf hat uns zu diesem rein präventiven Entscheid geführt. Eine Prognose über die weitere Entwicklung der Spitaleintritte in den nächsten Tagen ist nur bedingt möglich. Es kann sein, dass es zu weiteren Einweisungen kommt. Mit dem OP-Stopp verhindern wir, dass unsere Kapazitätsgrenze rasch überschritten würde».

Notfälle werden versorgt – ambulante Eingriffe weiterhin möglich

Diese Sofortmassnahme betrifft nur die aufschiebbaren Operationen für stationäre Patienten und Patientinnen. Diese gilt vorerst bis 30. Oktober 2020. Notfälle und ambulante Eingriffe sind davon nicht betroffen. Die gesundheitliche Grundversorgung ist für die Glarner Bevölkerung jederzeit gewährleistet. Der Besuch von erkrankten Angehörigen ist im Rahmen des Schutzkonzepts möglich.

Gesundheitsexperten appellieren an Eigenverantwortung

Nachdem der Kanton Glarus im Frühling weitgehend von hohen Fallzahlen verschont geblieben war, zeigt sich aktuell eine gegenläufige Entwicklung. Die Experten und Mitarbeitenden des KSGL appellieren deshalb an die Eigenverantwortung aller Glarnerinnen und Glarner: «Unsere Ärztinnen und Ärzte, das Pflegepersonal und die Geschäftsleitung rufen die Glarner Bevölkerung dazu auf, die Verhaltensempfehlungen von Bund und Kanton unbedingt einzuhalten. Hände waschen, Abstand einhalten, Masken tragen – das hilft uns allen».

pd.

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