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Stefan Hösli (links) klassierte sich auf dem phänomenalen 2. Rang. (Foto: zvg)

Am Wochenende vom 10. und 11. Oktober traf sich die Schweizer Trommelszene zum ersten «Masters» in Frenkendorf. Aus den Reihen des Glarner Tambourenvereins Näfels starteten 6 Tambouren.

Ersatzwettspiel zu Coronavirus-Zeiten
Coronavirus-bedingt mussten 2020 alle Verbands- und Jungtambourenwettspiele abgesagt werden. Der Basler Trommelbauer Schlebach stellte darum ein kleines Wettspiel für Einzeltambouren auf die Beine, an dem 2020 doch noch ein Festsieger gekürt werden sollte. Das erste «Schlebach Masters» lockte so auch die gewohnten «angefressenen» Tambouren aus allen Regionen der Schweiz an, und es entstand eine beachtliche Startliste, welche ein Wettspiel auf hohem Niveau versprach.

Stefan Hösli und Seth Müller in den Top Ten
Von den angereisten Glarner Tambouren konnten sich Stefan Hösli aus Schwanden und Seth Müller aus Netstal für den Final der besten 16 Tambouren qualifizieren und damit eine der begehrten Kranzauszeichnungen abholen. In der Vorrunde B waren Marc Zweifel (13.), Michael Knobel (14.) und Nicolas Meili (17.) nicht weit von einem Finaleinzug entfernt. Zairon Peterhans holte sich in Vorrunde A mit dem 22. Rang einen Ehrenplatz im starken Mittelfeld ab.

Stefan Hösli, der über die letzten Jahre immer wieder mit Topresultaten brillierte, konnte bis ganz zum Schluss der Rangverkündigung um den Festsieg bangen. Mit dem kleinstmöglichen Rückstand von einem Zehntel klassierte er sich auf dem phänomenalen 2. Rang, noch vor dem Festsieger des Eidgenössischen 2014.
Seth Müller konnte mit dem 10. Schlussrang eine persönliche Bestleistung erzielen.

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