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Die Näfelser Turner in der Distillerie Etter Söhne AG. (Foto: Stephan Felder)

Nachdem 2020 viele Anlässe nicht stattfinden konnten, freute es die Näfelser Turner, dass am Wochenende vom 3. und 4. Oktober die Turnfahrt auf dem Programm stand – und durchgeführt wurde. So versammelten sich am Samstagmorgen 15 reiselustige Turner bei strömendem Regen auf dem Feuerwehrplatz in Näfels. Organisiert hatten die Fahrt Davide Zingale und Thomas Landolt.

Die Reise ging über den Hirzel nach Zug. Beim Traditionsunternehmen Etter Söhne AG wurde das erste Mal gehalten. Sofort war das schlechte Wetter vergessen und alle freuten sich auf eine spannende Führung durch den Betrieb und die anschliessende Degustation der edlen Getränke. Die Führung beim jubilierenden Unternehmen (150 Jahre Etter) hielt, was versprochen worden war.

Nach dem frühen «Schnäppslen» stand eine Stärkung auf dem Programm. Zu Mittag wurde in Shilbrugg bei Burger Bill gegessen. Bis zum nächsten Event musste von da aus nur gerade eine Minute zurückgelegt werden. Dort hiess es Trainingskleidung anziehen und einlaufen. Es ging zum Bob-Anschiebe-Training. Zum Glück hatte das Wetter ebenfalls Turnfahrt-Stimmung erreicht:  Die Sonne zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Geleitet wurde das Training von Marcel Rohner, Vize-Olympiasieger in Nagano 1998. Das nächste Ziel war die Unterkunft, welche auf dem Hämikerberg stand. Nicht in einem Hotel, sondern in einem LKW-Anhänger wurde übernachtet. «Sleeptrailer» heisst das Gefährt, welches für die nächste Nacht unser Zuhause wurde. Mit «dein-ersatzbad.ch» stand auch noch der passende Dusch- und WC Anhänger für uns bereit.

Anschliessend ging es direkt zum nahe gelegenen Bauernhof. Dort wurde Fussballgolf gespielt. Der 12-Loch-Parcours führte durch Wald und Wiese und sogar an einem Teich vorbei. Auch für die Fussballer unter den Turnern war es eine grosse Herausforderung. Es brauchte Geschicklichkeit und viel Ballgefühl.

Den Hunger am Abend stillten die Näfelser Turner beim Restaurant Hämikerberg im sogenannten «Chnusperhüsli», einem Holzhäuschen mit offener Grillstelle. Der gemütliche Abend dehnte sich bis in die frühen Morgenstunden aus.

Müde, aber glücklich und zufrieden wurde am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr gefrühstückt. Knapp zwei Stunden später und nach Ankunft bei der «Paintballfarm» wurde allen klar, dass genügend Schlaf von Vorteil gewesen wäre. Nach der Einweisung der Betreiber wurde der Markierer (Waffe) in die Hand genommen und der Kampf mit den platzenden Farbkugeln ging los.

Auf dem Nachhauseweg und bei einem kurzen Halt bei McDonalds wurde es im Bus immer leiser. Einige holten den verpassten Schlaf nach, andere versuchten sich mit Witzen wach zu halten. Die erlebnisreiche Turnfahrt endete in Näfels am Sonntag um 16.00 Uhr mit absolut zufriedenen Turnern des TV Näfels. 

Davide Zingale

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