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2020 noch attraktiver: Das Glarnerland. (Foto: Samuel Trümpy)

Die Resultate der zweiten repräsentativen Befragung zum Image des Kantons Glarus zeigen: Die generelle Wahrnehmung hat sich gegenüber 2015 verbessert. Die Glarner sind stolz auf ihren Kanton. Dennoch kann sich nur ein kleiner Teil der auswärtigen Befragten vorstellen, im Kanton Glarus zu wohnen und zu arbeiten. 

Fünf Jahre nach der ersten Befragung zum Image des Kantons Glarus  führte der Kanton Glarus (Standortpromotion/Kantonsmarketing) im Frühling 2020 eine zweite Umfrage durch. Der Fragebogen wurde auf die Basis der Umfrage 2015 adaptiert, um vergleichende Schlüsse ziehen zu können. Zielgruppe war die Deutschschweizer Bevölkerung ab 16 Jahren. «Mit einem Langzeitvergleich wollen wir messen, ob sich unsere Promotionsmassnahmen lohnen. Offensichtich ist es uns gelungen, unseren Kanton gegen innen und aussen positiv zu verankern», so die zuständige Frau Landammann Marianne Lienhard. Auch wenn sich die Situation mit der COVID-19-Krise verändert hat, liefert die Umfrage eine solide Grundlage für die Planung der weiteren Aktivitäten.

Image bei Einheimischen: markant verbessert

Zwischen 10. Februar und 9. März 2020 wurden Identität und Image des Glarnerlands gemessen. An der Online-Befragung nahmen 2145 Personen teil, davon waren 1036 Glarner/-innen sowie 1109 Nicht-Glarner/-innen. Die allgemeine Wahrnehmung des Glarnerlands bleibt positiv und hat sich verbessert. In der Innensicht erteilen Glarner/-innen die Note 3.24 auf einer Skala von 1 bis 4. Dieser Wert stieg gegenüber der Befragung 2015 markant an, als ein Wert von 2.86 gemessen wurde. In der Aussensicht stieg der Wert von 3.28 auf sehr gute 3.40. Von Auswärtigen wird das Glarnerland weiterhin positiver wahrgenommen als von Einheimischen. Die Glarner Bevölkerung wird als traditionsverbunden, sympathisch, freundlich und hilfsbereit beschrieben. 

Potenzial bei Neuzuzügern und Gesundheitsangeboten für Familien

Glarner/-innen sind überzeugt von der Wohnqualität in ihrem Kanton. Auswärtige nehmen die Wohnqualität etwas weniger gut wahr als 2015, können sich aber eher vorstellen, im Glarnerland zu wohnen oder zu arbeiten. Die Bewertung des Kinderbetreuungsangebots hat sich gegenüber 2015 erneut leicht verbessert. Zudem gilt das Glarnerland weiterhin als günstig. Mit Mittelwerten um 3 auf einer Skala von 1 bis 4 beurteilt die Bevölkerung das Thema Gesundheitsversorgung positiv. Die tiefste Bewertung erhielt die gesundheitliche Versorgung für Kinder und Familien. Das Freizeit- und Kulturangebot wird leicht überdurchschnittlich beurteilt. Das gastronomische Angebot verbesserte sich in der Wahrnehmung gegenüber 2015 deutlich. Erneut sehr gut schneidet das Glarnerland bei der Bewertung der Naherholungsräume ab. Das Dorfleben hingegen bewerten Einheimische und Auswärtige als weniger lebendig als noch 2015. Während das Vereinsleben nach wie vor sehr hoch bewertet wird, wird die politische Partizipation als durchschnittlich lebendig beurteilt.

Lust auf Ferien im Glarnerland

Ferien im Glarnerland ziehen gleich viele auswärtige Personen in Betracht wie 2015, die Wahrscheinlichkeit für Tagesausflüge ist weiterhin hoch. Die Vielfalt an touristischen Angeboten erhält ein konstant durchschnittliches bis gutes Zeugnis. Die touristische Infrastruktur wird 2020 deutlich besser wahrgenommen als 2015. Die Dienstleistungsbereitschaft wird von Auswärtigen als gut bewertet, Einheimische sind kritischer. Der Wirtschaftsstandort Glarnerland gilt als durchschnittlich attraktiv. Die Aussensicht ist auch hier leicht positiver als die Innensicht. Alle Dimensionen zeigen eine Verbesserung gegenüber 2015 auf – auch das Angebot an Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie die Weiterbildungsangebote werden wohlwollend taxiert. Das Glarnerland wird allgemein als leicht überdurchschnittlich innovativ wahrgenommen. Die Umweltbedingungen werden 2020 unverändert positiv beurteilt. Auch hinsichtlich eines schonenden Umgangs mit der Umwelt hat das Glarnerland ein gutes Image, wobei Einheimische sich kritischer äussern als ausserkantonale Befragte. Die Beurteilung der Verkehrssituation auf der Strasse hat sich gegenüber 2015 verbessert, bleibt aber mit 2.09 Punkten tief. Glarner/-innen beurteilen die Situation deutlich schlechter als Auswärtige, auch hinsichtlich Verkehrsanbindung und ÖV-Angebot.

Auswertung 2020 und Zusammenfassung der Befragung von 2015 unter https://www.gl.ch/public/upload/assets/31418/GLA_Resultate_Image_Umfrage_2020_09_10.pdf

mitg.

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