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Heidi Marti (links) und Gabi Aschwanden freuen sich über den Aquarellblock. (Foto: Hans Speck)

Im Rahmen einer gediegenen Geburtstagsfeier würdigten die Verantwortlichen der «Via Glaralpina» mit Gästen das einjährige Bestehen des 230 Kilometer langen, in 19 Routen aufgeteilten Weitwanderwegs. Es gab Überraschungen, einen Bergler-Apéro und eine Ausstellung des Urner Bergmalers Alois Gisler.

Ein Jahr «Via Glaralpina»! Grund genug, fröhlich zu feiern. Jasmin Schläpfer begrüsste die Gäste im Namen der Ferienregion Elm und des «Via Glaralpina»-Teams. Unter den Gästen: Frau Landesstatthalter Marianne Lienhard; Gabi Heer, Geschäftsführerin Tourismus Braunwald, und Kaspar Rhyner, alt Ständerat und Präsident der Stiftung Pro Elm sowie Gastgeber im Kulturschopf Elm.

Projektteam-Sprecher Markus Marti freute sich, dass die «Via Glaralpina» von Bergsteigern und Wanderern aller Altersgruppen oft benutzt wird. Die Resonanz sei überwältigend und das Projekt, nach einer Idee von Gabi Aschwanden, sei eine Erfolgsgeschichte. «Weitwandern ist voll im Trend», erklärte Marti, was die erfreulichen aktuellen Zahlen und Erfahrungswerte zeigten.

Seit der Eröffnung am 6. Juli 2019 wurden die 19 speziell ausgesuchten Routen rund um den Kanton Glarus von sehr vielen Berggängern und Weitwanderern begangen.

Die Weitwanderer zeigten sich be­geistert über die vielfältigen Routen, die vom Projektteam sorgfältig für die verschiedenen Bedürfnisse und Anforderungen ausgesucht wurden.

Weitwandern vom Sofa aus
Ein hilfreicher Guide für die richtige Routenwahl ist der kürzlich erschienene Wanderführer «Via Glaralpina» mit faszinierenden Bildern, spannenden Texten und persönlichen Tipps. Damit lässt sich der Weg sogar ohne Muskelkater bequem vom Sofa aus erwandern. Die Nachfrage ist gross; wer noch einen Wanderführer er­gattern will, sollte sich auf die Beine machen. Das Projektteam mit Markus Marti (Teammanager), Hans Rauner (Bergführer), Maya Rhyner (Foto­grafin), Heidi Marti (stille Schafferin im Hintergrund), Thomas Vögeli (Finanzminister) und Gabi Aschwanden (Initiatorin der «Via Glaralpina») darf erfreut konstatieren, dass aus der einstigen «Furz-Idee» eine unerwartete Erfolgs­geschichte geworden ist.

Ausstellung von Bergmaler Alois Gisler
Vor 16 Jahren wechselte Alois Gisler, in Uri bekannt als «Chipfeler Wisi», von Spiringen nach Glarus. Hier arbeitete er als Oberstufenlehrer sowie als Abwart und begann er zu malen. Eines seiner Vorbilder: der Glarner Bergmaler Heinz Leuzinger. Mit der Aquarelltechnik gibt Gisler seine fotografierten Berg- und Landschaftsbilder in leuchtenden Farben naturgetreu wieder und entwickelt seine Fähigkeiten in Kursen weiter. Vom Projekt «Via Glaralpina» beseelt, absolvierte er mit Zeichnungsblock alle 19 Routen und brachte seine Motive an Ort und Stelle zu Papier. Später entstanden im Keller­atelier die Bilder, welche aktuell im Kulturschuppen in Elm ausgestellt werden. Gisler schenkte dem Projektteam einen Block mit Bildmotiven von seinen Begehungen. «Ich halte einen Schatz in den Händen», meinte Bergführerin Gabi Aschwanden sich beim Künstler bedankend.

Hans Speck

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