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Bei Betrugsverdacht Polizei-Notruf 117 kontaktieren. (Foto: zvg)

In den vergangenen Tagen kam es im Glarnerland zu telefonischen Betrugs­versuchen durch angebliche Polizisten der Kantonspolizei Glarus.

Am Donnerstag, 16. April, zirka 14.30 Uhr, erhielt eine Frau in der Gemeinde Glarus Süd einen Anruf eines vermeintlichen Polizisten, der sich als Funktionär der Kantonspolizei Glarus ausgab. Der Anrufer sprach Schweizerdialekt und verwickelte die alleinstehende Frau in ein Gespräch. In der Folge fragte der Anrufer die Frau nach ihrem Kontostand und der Kontonummer, was diese jedoch nicht beantwortete. Daraufhin wurde das ­Gespräch beendet. Ein weiterer Anruf erfolgte am Freitag, 17. April, 11.00 Uhr, in der Gemeinde Glarus Nord. Auch hier kam es dank dem richtigen Verhalten der angerufenen Person zu keinem Schaden.

Die Kantonspolizei Glarus rät daher folgendes:
• Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten, Passwörter oder Angaben zu Ihren persönlichen finanziellen Verhältnissen preis.
• Seien Sie misstrauisch, wenn Sie ein angeblicher Polizist dazu bringen will, Bargeld abzuheben, zu zahlen oder an Unbekannte zu übergeben. Die Polizei verlangt nie Bargeld am Telefon.
• Deponieren bzw. verstecken Sie nie Bargeld an öffentlich zugänglichen Orten. Die Polizei fordert Sie nie zu solch einem Vorgehen auf.
• Im Zweifelsfall legen Sie auf und melden den verdächtigen Anruf der Polizei.

Älteren Verwandte sensibilisieren
Sinnvoll ist auch, wenn Angehörige mit älteren Verwandten über die Betrugsmasche der falschen Polizisten sprechen und sie so sensibilisieren.

Kantonspolizei Glarus

Weiterführende Informationen zum Thema «Telefonbetrug» sind in der entsprechenden Broschüre der Schweizerischen Kriminalprävention unter www.skppsc.ch oder unter www.telefonbetrug.ch zu finden.

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