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Von links: Pascal Marx, Bettina Marti und Nina Cattaneo: Sie gewannen beim «Foundation Award» den 2. Preis.

Für Industrie- und Gewerbebetriebe aus dem Glarnerland war die Swissbau in Basel ein Ort, wo sie ihre Innovationen vorstellten. Für die jungen ­Architektinnen und Architekten von der «Ruumfabrigg» aus Obstalden war es die Messe, wo sie am Freitag, 17. Januar, mit dem «Foundation Award» ausgezeichnet wurden und damit durchstarten können.

Pascal Marx und Nina Cattaneo vom Architekturbüro «Ruumfabrigg» in Obstalden leben für die Architektur. Zusammen mit Betriebswirtschafterin Bettina Marti führen sie das Büro und setzen sich für regionale Eigenheiten und Bautraditionen ein. Einerseits, indem sie Häuser nicht nur neu, sondern auch um- und weiterbauen, andererseits, indem sie – im Auftrag der Gemeinde Glarus Nord – zu­sammen mit der STW AG für Raum­planung aus Chur die acht räumlichen Dorfbilder erstellen, die ein Teil der Nutzungsplanungsrevision sein werden. In diesem Zusammenhang organisieren sie auch die Dorfspaziergänge – etwa den von Obstalden – wo die räumlichen Dorfbilder mit der Bevölkerung zusammen besprochen werden.
Nun ist das junge, innovative Architekturbüro auch ausgezeichnet worden. Die Ruumfabrigg Architekten GmbH ETH SIA aus Obstalden hat dieses Jahr den 2. Preis beim «Foundation Award» gewonnen. Dieser Preis wird seit 2010 an Büros ver­liehen, die nicht älter als vier Jahre sind. Bisher konnten ihn fast aus­schliesslich Büros aus den Städten Zürich und Basel gewinnen. Dass ein Büro «vom Lande» hier bei den Gewinnern dabei ist, kam erst dreimal vor – bei 24 verliehenen Preisen. Derzeit arbeitet die «Ruumfabrigg» an Projekten in Amden und Filzbach. FJ

 

 

 

 

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