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Schweigen oder französisch parlieren: Robotik verbindet die Sprachregionen.

Mit der Verbindung von Fachprojekt und Sprache geht die Kantonsschule Glarus gemeinsam mit dem Lycée Denis-de-Rougemont aus Neuchâtel neue Wege.

«Le capteur ne marche pas» und «Wir haben ein Sensorproblem» – aus den Räumen der Kantonsschule klingt es seit Montag zweisprachig. Grund ist ein von den Fachschaften Physik und Französisch initiiertes Programm im Bereich der Programmierung. Mit dem Lycée Denis-de-Rougemont aus Neuchâtel konnten die Projektverantwortlichen eine austauscherfahrene Schule als Partner gewinnen und bereiteten eine intensive Projektwoche in den beiden Städten vor. In sprachgemischten Teams arbeiten die Lernenden vormittags an Konstruktion, Bau und Programmierungen von Kleinrobotern, die durch Sekretäre zweisprachig dokumentiert werden, und begeben sich nachmittags auf
kulturelle Entdeckungen im Kanton. Untergebracht sind die Schüler/-innen meist bei der Familie des Austauschpartners, und auch wenn die Schüchternheit anfangs eher gross war, so gewöhnten sich alle schnell aneinander und kommunizierten von Tag zu Tag mehr in der Fremdsprache. Ein Jahr vor der Matura sollen die Klassen damit auf die helvetische Realität der Vielsprachigkeit und das Arbeiten in mehrsprachigen Teams vorbereitet werden. Sich um Gäste kümmern und sich der eigenen und gemeinsamen Identität bewusst werden, erweitert den kulturellen Horizont.

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