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Nicht alles schien Trainer Adriano Pennaforte zu gefallen. Seine Mannschaft schreibt dennoch drei Punkte gut. (Foto: Lukas Landolt)

Am Mittwoch, 17. November 2021, stand für die erste Mannschaft des GEC die sechste Runde an. Zuhause empfing man das Tabellenschlusslicht SC Rheintal. Möchten die Glarner um die Playoffs ein Wörtchen mitreden, sollten diese drei Punkte im Glarnerland bleiben.

Die positive Nachricht vorneweg: Das Lazarett lichtet sich. Jeret Anderegg und Michel Schönfelder feierten nach mehreren Wochen verletzungsbedingter Absenzen ihr Comeback. Ebenfalls zählte mit Nicolai Botta ein Debütant zum Line-Up von Trainer Adriano Pennaforte.

Vom ersten Bully weg machte der Gast Druck und schnürte die den GEC ein. Die Glarner wurden überrumpelt und wussten sich nur regelwidrig zu helfen. Die Heimmannschaft überstand diese heisse Phase und konnte danach seinerseits in Überzahl agieren. Da fackelte man nicht lange und Nic Luchsinger stocherte die Scheibe zum 1:0 ins gegnerische Tor. Das war der Startschuss in fulminante Minuten, denn nun «chachelte» es: 30 Sekunden später baute Debütant Nicolai Botta den Vorsprung aus. Ein Schnitzer in der Defensive ermöglichte dem SC Rheintal jedoch umgehend den Anschlusstreffer zum 2:1. Wieder kurz später skorte erneut die vierte Linie: Pascal Mächler, bedient von Nicolai Botta, stellte den alten Vorsprung wieder her. Doch eine weitere Unachtsamkeit der GEC-Mannen ermöglichte den abermaligen Gäste-Anschluss zum 3:2. Alle diese fünf Tore fielen innert fünfeinhalb Minuten. Danach kehrte zumindest toremässig etwas Ruhe ein und es ging in die erste Pause.

In Drittel zwei wollte man den Systemvorgaben des Trainers besser nachkommen. Dies klappte mehr schlecht als recht und es brauchte einen starken Rico Blöchlinger, der mehrere Unsicherheiten seiner Vorderleute ausbügeln musste. Zudem fasste man Strafe um Strafe. Nach rund 27 Minuten skorte Rückkehrer Jeret Anderegg zum 4:2. Dies war auch gleichzeitig das Resultat nach zwei Dritteln.

Das Spiel des GEC änderte sich auch im Schlussabschnitt nicht gross. Prägend waren viele Fehler und viele Strafen, die der Gegner glücklicherweise nicht zu nutzen vermochte. So wurde es gegen Ende noch einmal spannend. Knapp vier Minuten vor dem Ende machte Philipp Hensler mit dem 5:2 alles klar. Den Schlusspunkt setzte Tim Büttiker mit dem 6:2 zwei Minuten vor der Schlusssirene.

Es war gewiss kein souveräner Auftritt des GEC und am Ende fiel der Sieg etwas gar hoch aus. Viele Unsicherheiten und Strafen prägten das Duell mit dem SC Rheintal und es brauchte einen topkonzentrierten Rico Blöchlinger im Tor der Hausherren. Was aber am Ende zählt, sind Punkte und die behalten die Glarner Hockeyaner in der GLKB Arena. Bereits am kommenden Sonntag, 21. November, empfängt man den EHC St. Gallen, wo man sich weitere Punkte gutschreiben lassen möchte. Dafür braucht aber wohl eine Leistungssteigerung. Das Spiel startet um 19.45 in der heimischen GLKB Arena.

Fabio Lutz

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