4. Glarner Sportforum - «Man muss es einfach wagen!»

 

IN DER AKTUELLEN FRIDOLIN AUSGABE

Fridolin-Ausgabe vom Donnerstag, 20. Januar 2022, Nr. 3
Die aktuelle Ausgabe finden Sie jeden Mittwoch ab 15.00 Uhr

01 Jimmy Cliff

Wahlen im Glarnerland:

(K)ein Kampf um die Sitze

 
02 Landrat 2019

Glarner Kantonale Kleintierausstellung 2022:

Alaska, Widder, Legewachtel

 
03 Roger Rychen

Junges Sporttalent aus dem Glarnerland:

Laura Bäbler, Ski, 17 Jahre



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Yves Rüedi, Caspar Coppetti und Peter Sauber am Sportforum. (Foto: jhuber)

Am vierten Glarner Sportforum zum Thema «Pioniere» berichteten Peter Sauber, Caspar Coppetti und Yves Rüedi wie sie erreicht haben, was sie erreicht haben. Vor allem der Mut für die richtigen Schritte war bei allen wichtig, aber bei allen Drei auch harte Arbeit.

Am vierten Glarner Sportforum zum Thema «Pioniere» berichteten Peter Sauber, Caspar Coppetti und Yves Rüedi wie sie erreicht haben, was sie erreicht haben. Vor allem der Mut für die richtigen Schritte war bei allen wichtig, aber bei allen Drei auch harte Arbeit.

«Bei mir ist gelungen, was in der Schweiz eigentlich nicht hätte möglich sein können,» erinnerte sich Peter Sauber, ehemaliger Rennfahrer und Formel1-Renntstallbesitzer. Konkret meinte er damit, dass der Bau eines Rennsportwagens und gar eines Formel1-Wagens ausserhalb von England eigentlich nur noch in Italien möglich ist. Geholfen habe ihm, nachdem er sein Ingenieursstudium abgebrochen hatte, dass er immer die richtigen Personen in unmittelbarer Nähe hatte. «Ich habe sie eigentlich nicht direkt gesucht, sie sind eher an mich herangekommen.» Dass aus der Vision schliesslich der Bau eines eigenen Autos, ein eigener Rennstall und ein Unternehmen mit 500 Leuten resultierte, habe aber auch mit harter Arbeit und viel Verzicht zu tun. «Und immer wieder den Mut etwas zu wagen, was andere nicht wagen.»

Träume verwirklichen
Ähnlich sieht es Caspar Coppetti, Unternehmensinhaber und Mitbegründer der Schuhmarke «On». Zudem müsse man an sich glauben, und seine Träume verwirklichen können. «Wenn etwas unmöglich erscheint, sollte man nicht sofort aufgeben, sondern schauen, wie es doch möglich sein könnte.»

Der Mut sei in seinem Fall eher vom Glarner Stimmvolk ausgegangen, betonte Bundesrichter Yves Rüedi.  «Mit meiner Kandidatur wollte ich mehr testen, welche Chancen ich überhaupt habe.» Er räumte beim Thema Mut aber ein, dass man wohl den Sprung ins kalte Wasser wagen sollte. «Man muss jedoch nicht in jedes Wasser springen. Da sollte man vorher sicher noch ein paar Abklärungen treffen.»

Söhne der Kanti
Mit der Veranstaltung in der Aula kehren Rüedi und Coppetti zudem an den Ort zurück, wo sich ihre Wege zum ersten Mal gekreuzt haben. Beide besuchten im gleichen Jahrgang die Kantonsschule, jedoch in Parallelklassen. Später besuchten sie im Studium die Handelshochschule in St. Gallen. Beide waren schon damals von den Fähigkeiten des jeweils anderen beeindruckt. «Als ich das von Caspar und der eigenen Firma hörte, dachte ich, wenn das jemand schafft, dann er», erklärte Rüedi. So war er sicher einer der ersten Kunden des On-Sportschuhs. «Und seither bin ich keinen Kilometer in einem anderen Schuh gelaufen», verriet der passionierte Triathlet. Praktisch nur im Vorbeifahren kennengelernt, hat Sauber den Kanton Glarus. Dabei spielte gerade das Kerenzerbergrennen eine zentrale Rolle, da er dort seinen ersten Schweizermeistertitel einfuhr. Sauber ist noch nicht sicher, ob er im kommenden Jahr wieder am Start sein wird. «Ich habe ja schon ein gewisses Alter, besuchen werde ich den Anlass aber ganz sicher.» Die spannenden Einblicke in drei unterschiedliche Karrieren ermöglichte die wiederum charmante und kompetente Gesprächsleitung von der bekannten Moderatorin Regula Späni.

Jürg Huber

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