Eröffnung Alpinmuseum Braunwald

 

IN DER AKTUELLEN FRIDOLIN AUSGABE

Fridolin-Ausgabe vom Donnerstag, 24. November 2022, Nr. 47
Die aktuelle Ausgabe finden Sie jeden Mittwoch ab 15.00 Uhr

01 Jimmy Cliff

Weihnachtsbeleuchtungen:

Licht für die Seele

 
02 Landrat 2019

Landratssitzung vom Mittwoch, 23. November 2022:

Kurz und intensiv

 
03 Roger Rychen

Aufopfernd gekämpft:

Niederlage in Winterthur



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Frauenpower für Gäste und Alpinmuseum (von links): Gabriela und Sonja Heer und Maya Rhyner. (Fotos: FJ)

Es ist der umtriebigen Maya Rhyner zu verdanken, dass Braunwald jetzt sein Museum hat. Am Samstag, 23. Oktober, eröffnete neben der Gäste-Info das Alpinmuseum, gefeiert mit Bergführer-Bier und «Zigerbrüüt», vereinigt es Informationen zu Gesteinen, zum Alpinismus und zum Bau von Ski und Snowboards unter einem Dach.

Es ist der umtriebigen Maya Rhyner zu verdanken, dass Braunwald jetzt sein Museum hat. Am Samstag, 23. Oktober, eröffnete neben der Gäste-Info das Alpinmuseum, gefeiert mit Bergführer-Bier und «Zigerbrüüt», vereinigt es Informationen zu Gesteinen, zum Alpinismus und zum Bau von Ski und Snowboards unter einem Dach.

Synergie, das ist das Stichwort, welches fast alle Rednerinnen und Redner in den Mund nahmen, von Initiatorin Maya Rhyner über Gabriela Heer, Produktmanager der Gäste-Info Braunwald, Fridolin Hösli, Geschäftsführer VISIT Glarnerland AG, bis zu Ständerat Mathias Zopfi, der als Gemeindevizepräsident von Glarus Süd auf dieses gute Projekt hinwies. Geboren wurde die Idee von Maya Rhyner und Geologe Mark Feldmann. Vertreter der Gemeinde schlugen darauf vor, das Museum im selben Gebäude wie die Gäste-Info zu realisieren. So wurde das Museumsprojekt im Rahmen der neuen Regionalpolitik von der Wirtschafts- und Tourismusförderung der Gemeinde Glarus Süd mit aufgenommen. Die bestechende Idee dabei: Wenn Gäste sich informieren, können sie gleich einen ersten Blick in Geologie und Alpingeschichte des Glarnerlandes werfen. Tatsächlich können sie – jedenfalls an wolkenfreien Tagen – aus dem Museum heraus direkt zum Hausstock schauen, wo man das Band der Glarner Hauptüberschiebung sieht. Aus betrieblicher Sicht braucht dieses Museum auch keine zusätzlichen Mitarbeitenden, da ja die Infostelle bereits mit dem Gästeempfang besetzt ist. Also kostet das Museum auch keinen Eintritt, wer möchte, kann etwas in die Spendenbox legen. Tatsächlich ist es – so Maya Rhyner – den Organisatoren gelungen, die Realisierung des Museums, welche rund 100000 Franken kostete, mit Sponsoring zu finanzieren. Thematisch werden verschiedene Aspekte gezeigt: Eine Vitrine mit Gesteinen und Versteinerungen aus dem Glarnerland zeichnet die Erdgeschichte von Karbon über Perm, Trias, Jura und Kreide bis zum Tertiär und Quartär nach. Eine Infotafel weist auf den Bezug zur Hauptüberschiebung und die Tektonikarena Sardona hin. Aber auch der Bergsport ist im Museum vertreten – vom SAC Tödi als Gründersektion des Schweizerischen Alpenclubs bis zum Bau der Grünhornhütte, vom ältesten Schweizer Bergführerverband, nämlich dem Glarner Bergführerverband, bis zur Geschichte der Via Glaralpina, und von der Gründung des ersten Schweizer Skiclubs 1893 in Glarus, über die Herstellung der ersten Ski bei der Skifabrik Jacober bis zur aktuellen Snowboardherstellung von Kessler-Swiss in Braunwald. Eine Wechselausstellung erzählt in Bildern die Entwicklung Braunwalds von der alpinen Streusiedlung zum autofreien Höhenkurort. So unterschiedlich die Themen, sie machen Braunwald zum Zentrum und Ausgangspunkt der Information. Das alles lässt sich – quasi nebenbei – besuchen und ist mit den weiteren derzeitigen Innovationen im Kurort, von der finanziellen Sanierung der Sportbahnen bis zum neuen Kinderspielplatz, von der Initiative «Leben in Braunwald» bis zum Entwässerungsprojekt, und vom Hotelierpaar des Jahres im Märchenhotel bis zum Umbau und der Renovation im Tödiblick, ein weiterer Teil aus einem ganzen Strauss von positiven touristischen Botschaften.

FJ

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