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Der Festplatz des Siebner Herbstschwingertages von oben. (Foto: zvg.)

Bald ist es soweit, am Sonntag 26. September 2021 führt der Schwingklub March – Höfe den bestens bekannten 83. Herbstschwingertag in Siebnen durch. Nach einem Jahr Unterbruch werden die ca. 140 Schwinger zum Saisonabschluss das Sägemehl nochmals zünftig stieben lassen.

Doch dieses Jahr will sich der Schwingklub March – Höfe ihren beliebten Anlass nicht mehr durch Corona nehmen lassen und führt darum den Herbstschwingertag Siebnen nach dem 3 G Konzept durch. Das heisst konkret: für den Zutritt zum Festgelände ist für über 16jährige das Vorweisen eines gültigen Covid Zertifikats und Ausweis oder ID notwendig. Unter 16jährige müssen sich auch ausweisen um ihr Alter zu bestätigen. Dafür können alle Zuschauer/innen ein normales, gediegenes Schwingfest ohne jegliche Einschränkungen erleben. Am Samstag von 14,00 -20,00 Uhr kann man sich bei der alten Turnhalle beim Stockbergareal Siebnen und am Sonntag von 6,00 – 12,00 Uhr auf dem Festgelände testen lassen. Wichtig beim Test: unbedingt Krankenkassenausweis und ID mitnehmen.

Das OK unter der Leitung von OKP Benno Züger ist bereit, die Vorarbeiten sind weitgehend abgeschlossen und diese Woche wird der Festplatz ab Freitag eingerichtet. Wie immer werden zwei Tribünen erstellt, damit eine optimale Sicht auf die vier Sägemehlplätze gewährleistet ist. Das OK hat alles unternommen, um den Ansprüchen der hoffentlich zahlreich erscheinenden Zuschauerinnen und Zuschauer gerecht zu werden. Sollte das Wetter nicht ganz mitspielen, gibt’s mit dem Festzelt beim Schwingplatz und der Turnhalle beim MPS genügend trockene Plätze. Auch die mit viel Einsatz geführte Festwirtschaft unter der Leitung von Philipp Düggelin wird alles daransetzen, um alle Festbesucher zu verpflegen.

Der Beginn ist auf 8,30 Uhr angesetzt, es ist kein Verschiebedatum vorgesehen und ab 6,00 Uhr kann man sich am Wettkampftag unter der Nummer 1600, sowie auf www.skmh.ch über die Durchführung erkundigen.

Folkloristische Unterhaltung
Ein Schwingfest ist nicht nur schwingen, selbstverständlich darf auch die Folklore nicht fehlen. Auch dafür wird gesorgt. Mit dem Jodelklub Sängertreu Siebnen, Fahnenschwingern, dem Alphornduo Bärgbächli, Siebnen, Alphorngruppe Toschtelgruäss und dem bestens bekannten Einschellnerverein Galgenen wird den Festbesuchern ein gemütliches Rahmenprogramm geboten. Und ab 16,00 Uhr wird in der Turnhalle das Urgestein Hans Oetiker am Bass mit der Kapelle Aubrig-Gruess für Unterhaltung sorgen. Und auch die neu vergrösserte Hosälupfbar wird ihren Betrieb aufnehmen.

Starkes Teilnehmerfeld
Wer gewinnt die drei Lebendpreise Muni „Hector“, Rind „Ragusa“ und Kalb „Utta“? Diese Frage ist noch offen und wird am kommenden Sonntag beantwortet. Mit Sicherheit kann man aber sagen, dass in Siebnen hochkarätige Schwingerkost gezeigt wird, denn die Qualität des Teilnehmerfeldes darf sich durchaus sehen lassen, sind doch fast ein Drittel aller Teilnehmer Kranzschwinger. So sind von den antretenden Schwingern aus dem Innerschweizer-, Nordostschweizer- und Berner Verband, derzeit drei Eidgenossen und zahlreiche Schwinger die eine starke Saison zeigten gemeldet. Somit ist Spannung im Kampf um den Tagessieg garantiert. Aus dem Lager der Berner Gäste wird der Eidgenosse Willi Graber erwartet. Mit dabei sind auch sein Bruder Alfred Graber und der junge Aufsteiger der Saison Adrian Walther. Die Schwyzer werden angeführt von Adrian Steinauer und Roland Kälin.  Aber auch weitere Kranzer wie Patrick Betschart, Markus Effinger, Marcel Arnold, Franz-Toni Kenel, Beat Kennel und Pirmin Suter werden für interessante Gänge sorgen. Die Zuger entsenden die starken Kranzer Roland und Thomas Bucher, Marcel Betschart sowie Matthias Hürlimann. Die Ob- und Nidwaldner entsenden den Kranzer Toni Omlin. Die Luzerner schicken mit Reto Fankhauser, Niklaus Scherer, Josef und Marc Lustenberger, sowie Reto Kaufmann einige starke Kämpfer in die March. Aus dem Nordostschweizer Verband ist der unverwüstliche Eidgenosse Stefan Burkhalter am Start. Er wird unterstützt von seinem Sohn Thomas Burkhalter und den starken Kranzern Manuel Bollhalder, Remo Ackermann, Christian Pianta, Werner Keller, Nicola Funk und Nicola Wey.  

Nötzli mit weiterem Festsieg?
Von den einheimischen Akteuren hat wohl nur der Höfner Eidgenosse Reto Nötzli mit seinem grossen Können reelle Chancen auf den Tagessieg. Und er weiss ja wie es ist in Siebnen zu triumphieren, siegte der Turnerschwinger doch schon 2013, 2014 und 2016.  Aber auch die weiteren Ausserschwyzer Schwinger sind heiss auf ihren Heimanlass. So werden die Kranzer Joel Kessler, Ueli Hegner, Janik Keller, Alex Huber und Dominik Streiff versuchen dem einen oder anderen Favoriten ein Bein zu stellen. Aber auch auf die starken Nichtkranzer Benjamin Züger, David Solenthaler, Adrian und Alexander Schnellmann, Stefan Gemsch, Pascal und Damian Ulrich darf man gespannt sein.

Alles in allem darf man sich auf einen spannenden Herbstschwingertag in Siebnen mit hochstehendem Schwingsport freuen. Bleibt zu hoffen, dass Petrus ebenfalls ein Schwingerfreund ist und angenehmes Herbstwetter beschert.

HRU

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