News

Impression von der Jungbürgerfeier. (Fotos: FJ)

Am Samstag, 11. September, ab 17.30 Uhr war vor dem Schützenhaus ein Markt der besonderen Art: Vereine und Institutionen der Gemeinde Glarus stellten sich der Neuzuzüger- und der Jungbürgerschaft sowie den frisch Eingebürgerten vor. Danach folgte die «offizielle» Feier im Saal mit Gesang, Getränken und einem Dinner.

Neudeutsch und mit Anklang an die Fernsehindustrie spricht man heute bei Events von einem Format. Dieses Format der einstigen Jungbürgerfeier haben die Verantwortlichen der Gemeinde – insbesondere «Gesellschaftsministerin» und Gemeinderätin Andrea Trummer – den neuen Leitsätzen der Gemeinde angepasst. Warum also eine Feier für die jungen Bürger/-innen, die zum ersten Mal abstimmen dürfen, und eine andere für Neuzuzüger und noch eine dritte für die Eingebürgerten, wo doch Alt und Jung hier ähnliche Bedürfnisse haben? Das Resultat dieser Überlegung ist bestechend: Bei einem Glas Wein beantworten Christian Marti, René Schönfelder, Andrea Trummer und Roland Schubiger den «Neuen» Fragen zu Glarus, zu einer Politik, zur Schule, zum Leben und – wo nötig – sogar zu Gott und der Welt. Während die letzten Strahlen der Abendsonne die Stände streifen, kann das Forum Netstal ebenso neue Interessenten finden wie der SongLine Chor Ennenda oder die Harmoniemusik Glarus. Am Glücksrad von GlarusService kann man etwas gewinnen und die Kinder spielen gleich auf der Strasse, während die Erwachsenen «netzwerken». Im Saal unterhält Lanik die Gäste beim Eintreffen, danach begrüsst sie Gemeindepräsident Christian Marti auf Hochdeutsch, für einige der Neuzuzüger wird das von Anwesenden simultan übersetzt. Marti lässt verschiedene Gruppen jeweils aufstehen, die Jungbürger, die Neuzuzüger, jene, die Deutsch nicht als Muttersprache haben, und auch die beiden neu Eingebürgerten. Danach stellt Gemeinderätin Andrea Trummer das Generationenleitbild als Basis für das Zusammenleben vor. Von den Begegnungsorten über die Integration bis zum Zusammenhalt. Tatsächlich erscheint es wertvoll, dass sich die Ortsteile vorstellen können, und spätestens jetzt – wo das Essen aufgetischt wird – ist das Eis zu den Behörden von Glarus gebrochen.

FJ

Back To Top