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Das Band durchschneiden: (von links) Regierungsrat Mario Fehr, Gregor Baumann, Präsident Zurich Sliding, Sepp Kubli, Präsident Swiss Sliding, und Regierungsrat Markus Heer. (Foto: ehuber)

Schon im letzten Sommer fertiggestellt, musste die neue Starterbahn für Bob, Skeleton und Rodeln im Sportzentrum Kerenzerberg auf Grund von Corona ein Jahr auf das Einweihungsfest warten. Dieses fand nun zusammen mit der Schweizermeisterschaft am letzten Samstag bei idealen Bedingungen und vielen Fans und Gästen statt.

«Ideen für eine Anschieb-/Starterbahn im Sportzentrum Kerenzerberg gab es schon zu meiner Aktivzeit; und das ist doch schon ein paar Jahre her», erklärte Sepp Kubli, Präsident Swiss Sliding, zu Beginn der Einweihungsfeier am Samstag, 11. September. Vor ein paar Jahren ging es dann plötzlich alles  schnell. «Beim Sportzentrum aber auch bei den richtigen Ämtern des Kantons Zürich stiessen wir auf offene Ohren.» So konnte unter dem Lead von Zurich Sliding und dem Bob Club Zürichsee das Projekt, aber auch die Finanzierung angegangen werden. Neben der Anlage entsteht in Filzbach ein Leistungszentrum für die drei Sportarten Bob, Skeleton und Rodeln; zudem wird zukünftig auch die Geschäftsstelle hier eingerichtet. Ausserdem hoffe man, dass diese Sportarten einen Aufschwung erleben und frische Talente optimal gefördert werden können. Dazu werde die weitere Infrastruktur des Sportzentrums sicher einen grossen Beitrag leisten. «Und dann hoffen wir natürlich, dass sich das Ganze in schönen Resultaten wiederspiegeln wird.» Athletinnen und Athleten konnten schon rund ein Jahr Erfahrungen auf der neuen Bahn sammeln und Trainingseinheiten absolvieren. Denn die Anlage war bereits im Herbst 2020 fertiggestellt.

Die Top-Athleten Marina Gilardoni und Simon Fridli zeigten sich begeistert von der Anlage. Für beide geht es bald in Richtung Peking, wo sie die Bahn der kommenden Olympischen Spiele 2022 kennenlernen. Vorher stand ein weiterer Einsatz auf der neuen Starterbahn auf dem Programm, im Rahmen der Feier wurde auch die Schweizer Meisterschaft im Anschieben durchgeführt. Die Regierungsräte der Kantone Glarus und Zürich Markus Heer und Mario Fehr betonten die Beziehung zum Bobsport und die Freundschaft zwischen den beiden Kantonen. «Nicht nur die neue Anlage, nein das ganze Sportzentrum ist ein Musterbeispiel dafür», so Fehr. Denn während der Realisierung der Starterbahn wurde für rund 50 Millionen das Zentrum selber saniert und erweitert. «Davon konnten rund zwei Drittel der Arbeiten an Unternehmen im Kanton Glarus vergeben werden.» Hier werden sich einige der Gäste sicher wieder sehen, wenn im Rahmen des 50-Jahr-Jubiläum im Dezember das «neue» Sportzentrum eingeweiht wird.        

Edi Huber

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