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Von links: Die Präsidenten Jürg Michel (Trägerverein) und Martin Candinas (Förderverein) begrüssen die neuen Mitglieder des Fördervereins Roland Goethe, Barbara Keller und Erich Büsser. (Foto: zvg)

Die ibW Höhere Fachschule Südostschweiz führte am Mittwoch, 8. September, ihre Generalversammlung zum Geschäftsjahr 2020 durch. Für den nach acht Jahren zurückgetretenen Rico Monsch wurde Jürg Michel zum neuen ibW-Präsidenten an die Spitze des Trägervereins gewählt. Neu nimmt Roland Goethe, Glarus, im Förderverein Einsitz.

Die Corona-Pandemie zwang die ibW Höhere Fachschule Südostschweiz zur Parforce-Leistung «gezwungen»: Sie stellte Mitte März 2020 den gesamten Schulbetrieb in Chur, Maienfeld, Sargans und Ziegelbrücke an einem Wochenende auf Fernunterricht um damit die Studierenden auch im Lockdown ihr Studium fortsetzen konnten. Mit 1293 Studierenden in Lehrgängen Höhere Fachschule, eidg. Diplome, eidg. Fachausweise sowie Verbands- und Schulzertifikate konnte sie die Rekordmarke von 2019 um genau einen Lehrgangsteilnehmenden übertreffen.

Roland Goethe im Förderverein
Mehr Studierende, weniger Kursteilnehmende – das war zweifellos eine direkte Auswirkung der Covid-19-Pandemie, die Kursanbieter in der ganzen Schweiz hart getroffen hat. Für die kommenden Jahre ist die ibW aber gut aufgestellt, ein Fokus liegt auf dem vom Kanton Graubünden aufgegleisten Green Deal. Nacht acht Jahren an der Spitze gab Präsident Rico Monsch die Führung der ibW Höhere Fachschule Südostschweiz an den ehemaligen Direktor des Bündner Gewerbeverbandes, Jürg Michel, weiter. Neben Michel wurden neu Marlen Lecchino, Jon Erni und Jan Koch in den Vorstand des Trägervereins gewählt. Im Förderverein der ibW nehmen neben Michel neu auch Barbara Keller, Erich Büsser und Roland Goethe Einsitz.

Geleitet wurde die GV vom Präsidenten des ibW-Fördervereins, Martin Candinas. «Die Höhere Berufsbildung braucht mehr Anerkennung», forderte der Nationalrat in seiner Ansprache. Der Bündner Regierungsrat Jon Domenic Parolini anerkannte, dass sich die Höhere Berufsbildung in der Praxis etabliert habe. Staatssekretärin Prof. Dr. Martina Hirayama bekräftige die grosse Bedeutung der Höheren Berufsbildung gerade für Randregionen. Sie verwies auf das laufende Projekt zur Stärkung der Höheren Berufsbildung, wo der Titel «Professional Bachelor» für Absolvierende von Höheren Fachschulen zur Diskussion stehe.

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