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Das OK von «Chlüntel und zwar langsam» hat es schon mal vorgemacht und ist zu Fuss ins Klöntal gelaufen. (Bild: Lisa Sulzer)

«Chlüntel und zwar langsam» heisst es am Sonntag, 8. August, im Klöntal, wenn während eines Tages das langsame Unterwegssein gefeiert wird. Das Programm im Vorauen beginnt um 12 Uhr.

Für gewöhnlich sind es urige Alphörner, die zwischen den Felswänden des Klöntals widerhallen – am Sonntag, 8. August, klingt es etwas anders: Auf der Terrasse des Vorauen, hinten am Klöntalersee, geht «Chlüntel und zwar langsam» über die Bühne. Ab 12 Uhr spielen Bands, stehen Streetfood und Getränke von Foodtrucks bereit und mit Infoständen wird die Verkehrsproblematik im Klöntal mit Lösungsansätze aufgezeigt.

Anstoss für ein nachhaltiges Unterwegssein
Das Klöntal war in den letzten Jahren immer wieder ein Thema – zu oft auch ein negatives. «Chlüntel und zwar langsam» soll das an wenigstens einem Nachmittag ändern. Der Anlass feiert das langsame und dadurch entspannte Unterwegssein im Klöntal – zu Fuss, mit dem Velo oder den öffentlichen Verkehrsmitteln. Etwas an der Mobilität im und ins Klöntal muss sich ändern, darüber sind sich alle einig. «Chlüntel und zwar langsam» ist ein Anstoss dazu und zeigt auf, wie sich dieser Herzensort vieler Glarnerinnen und Glarner nachhaltig nutzen lässt.

Auf der Bühne des Klöntals
Beispielsweise kann das Klöntal als Bühne genutzt werden, um Menschen zusammenzubringen und den Ort gemeinsam zu geniessen. Um 12 Uhr wird «Chlüntel und zwar langsam» unüberhörbar mit Borumbaia eröffnet, einer Trommelgruppe aus Zürich. Darauf folgt Soul-Sound von The Sands und Pop-Rock von The Liptons und Time To Fly. Gegen 16 Uhr wird getanzt zum jazzigen Sound von Lanik und fantastisch Band. Den Abschluss machen Hazer Baba, die mit Reggae und Dub den jungen Abend einheizen. Der Anlass findet mit einem Corona-Schutzkonzept statt.

Für ein langsameres Klöntal
Das Organisationskomitee für «Chlüntel und zwar langsam» setzt sich aus Glarnerinnen und Glarnern vom Maturand bis zur Pensionärin zusammen, die sich für Umwelt- wie Mobilitätstthemen interessieren. Zahlreiche öffentliche und private, grössere und kleinere Sponsor*innen sowie die unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem Vorauen machen «Chlüntel und zwar langsam» möglich. Es stehen nur wenige Parkplätze für die Logistik bereit. Deshalb und ganz nach dem Motto des Tages ist bei der Anreise angesagt, den langsamen Weg ins Klöntal zu wählen – also zu Fuss oder mit dem Velo anzureisen. Ausserdem fahren Extrabusse ab Bahnhof Glarus, die nach Fahrplan verkehren.

Alle Infos auf www.chluntellangsam.ch

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