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Der Nässe getrotzt - die Pfadi in Gibswil. (Foto: Lemon)

In den Sommerferien gingen die Pfadfinder und Pfadfinderinnen der Pfadi Kärpf (Schwanden) und Pfadi Rauti (Näfels) ins Sommerlager. Dieses Jahr gingen die Wölfe (7- bis 10-Jährige) nach Weisslingen ins Pfadiheim unter dem Motto «Schlümpfe» und die Pfader (10- bis 16-Jährige) nach Gibswil mit dem Zelt unter dem Motto «Irrenhaus».

Am Sonntagmorgen reisten 13 Pfadis mit dem Velo in zwei Tagen nach Gibswil via Wagen ins Lager an. Dort stellten wir unsere Zelte auf und richteten unseren Lagerplatz ein. In der ersten Woche trotzen den wir den schlechten Wetterbedingungen mit geeigneten Zelten und Bauten, wie zum Beispiel einem Aufenthalts und Küchenzelt. Bei aufklarendem Wetter, in der zweiten Woche, kehrte der normale Lageralltag zurück, mit Spiel, Spass und Abenteuer.

Zu den Highlights gehörte sicher der Ausflug zum Goldwaschen, die zweitägige Wanderung in Kleingruppen ohne Leiter, sowie verschiedene Spiele auf dem Lagerplatz. Nach all diesen Erlebnissen und dem Rückbau des Lagerplatzes sind die Pfadis mit einer tollen Pfadierfahrung mehr ins Glarnerland zurückgekehrt.

Als Schlümpfe sind die Wölfe nach Weisslingen im Kanton Zürich gereist, um dort Schlumpfine, welche vom bösen Gargamel entführt wurde, zu retten. Angekommen in der Unterkunft bereiteten sich die Schlümpfe auf ein Zusammentreffen mit Gargamel vor. Sie trainierten ihre Flinkheit bei der Wasserstafette und der Wasserschlacht, ihr Teamwork beim Blachevolleyball und erspielten sich Zutaten beim Geländegame, um einen leckeren Kuchen zur Stärkung zu backen.

Gut vorbereitet machten sich die Wölfe auf den Weg zu «Gargamels Schloss», die Kyburg. Dort konnten sich die Kinder in Kleingruppen die ganze Burg anschauen. Leider war Gargamel davor mit Schlumpfine geflohen und die Rettungsmission schlug fehl. Doch das hielt die Schlümpfe nicht davon ab, weiter zu trainieren: Sie lernten wichtige Knoten, wie man ein Blachenzelt baut und den richtigen Umgang mit dem Sackmesser. Doch auch ein wenig Entspannung durfte nicht fehlen und so gingen die Wölfe nach Uster ins Hallenbad, vor allem die grosse Rutsche war ein Highlight.

Am letzten Tag konnten die Schlümpfe, nach einer auf der Schnitzeljagd gefundenen Nachricht, endlich Gargamel fassen und Schlumpfine retten. Zum Abschluss hatten am Abend alle Kinder die Möglichkeit bei einem besinnlichen Bi-Pi-Feuer (traditionelles Feuer, benannt nach dem Gründer der Pfadi Lord Baden Powell alias B.P.) ein Wolfsversprechen abzulegen. Müde, aber mit einem Rucksack voller neuer Erfahrungen und selbst gemachten Erinnerungsstücken, wie ein Lagerdruck, ein Schlumpf aus Fimoknete und ein Schlumpfhaus als Pfadihemdanhänger, ging es für die Schlümpfe nach einer Woche wieder nach Hause.

Sonja Künzler v/o Lemon

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