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Untitled – Franziska und Mirjam Baumgartner (August 2021). (Foto: zvg)

Was, wenn für eine Ausstellung für einmal nicht nur Künstler:innen am Werk sind – sondern auch Bäcker:innen, Autor:innen oder Ärzt:innen? 

Und plötzlich steht die Lebensmittelprozessingenieurin mitten im Glarner Kunst-Offspace. Zur falschen Zeit am falschen Ort, in der Tür geirrt? Keinesfalls. Während zwei Wochen haben sich die Schwestern Franziska und Mirjam Baumgartner in der Gepäckausgabe Glarus ein künstlerisches Labor eingerichtet, in dem Lebens- und andere Mittel verschiedenen experimentellen Verarbeitungsprozessen ausgesetzt werden. In Anlehnung an spekulative Zukunftsvisionen, neue Trends der Nahrungsmitteltechnologie sowie Methoden der Molekularküche und der Fermentation entwickeln sie einen Erfahrungs- und Versuchsraum, der mit allen Sinnen entdeckt werden kann. 

Das Duo ist eines von fünf «Kunstteams», die sich in diesem Jahr aus verschiedenen Perspektiven und mit verschiedensten Ansätzen diversen Themen widmen: In der siebten «Gepäckausgabe» im Güterschuppen hat sich das Kurator:innenteam 2021 vom Konzept der Interdisziplinarität inspirieren und leiten lassen. «Unkonventionelle, interdisziplinäre Duos» wurden Ende 2020 oder schon 2019 gesucht: Die sich bewerbenden Künstler:innen sollten sich hierbei nicht mit eine:m:r andere:n Künstler:in aus einer anderen Sparte zusammenschliessen, sondern einer Person aus einem gänzlich anderen Berufsfeld. Die Resonanz war gross – aus rund 60 Bewerbungen wurden die spannendsten Ansätze ausgewählt. Mirjam und Franziska Baumgartner präsentieren am Samstag, 7. August, um 17 Uhr bei einem Künstlerinnengespräch die Resultate ihres Rechercheprozesses. www.gepaeckausgabe.com

pd.

 

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