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NSM Aarau Fabio Tannò am Start. (Foto: zvg)

Schwimmen: In Aarau an der Nachwuchs Schweizer Meisterschaft (21. – 25. Juli) schwimmt Fabio Tannò unter die Besten, ist Zweitschnellster in seinem Jahrgang über 200m Delphin – und mag doch nicht restlos zufrieden sein.

Der Weg der Schwimmer an die Nationalen Meisterschaften ist lang. Laut Dachverband Swiss Aquatics gibt’s in der Schweiz zirka 8000 lizenzierte Wettkampfschwimmer/-innen, davon zirka 2200 in der Kategorie Jugend, also knapp 400 pro Jahrgang. Diese Sportler schwimmen übers Jahr regelmässig regionale Wettkämpfe. Viele mit dem Ziel, über Limitenzeiten in eines der fünf Regionalkader aufgenommen zu werden. Damit zum Hoffnungsträger geworden, müssen sich die Sportler jährlich wieder fürs Kader bestätigen über Schwimm-, Kraft- und Konditionstests. Ziel dieser Kaderathleten ist natürlich, sich für die Nationalen Meisterschaften zu qualifizieren. Wer das geschafft hat, hofft irgendwann auf Finalqualifikationen und dann natürlich auf Podestplätze. In Aarau waren so pro Jahrgang und Schwimmstrecke nur noch 10 bis gut 20 Schwimmer/-innen am Start.

Endlich am Ziel
Auch Fabio Tannò geht und ging jährlich diesen Weg. In den letzten Jahren schwamm er regelmässig in den Finals. Dieses Ziel reichte für Aarau also nicht mehr, er wollte aufs Podest, unter die ersten Drei seines Jahrganges. Für seine bisherigen Paradestrecken, 100m und 200m Brust hatte er wenig Hoffnung. «Irgendwie habe ich die Bewegung/Koordination verloren. Schon in den letzten Wochen ging Brust gar nicht mehr», sagt Fabio. Dafür lief Delphin wöchentlich besser. Über 200m Delphin erkämpfte sich Fabio in 2:15.96 seine Toprangierung: Platz 2 in seinem Jahrgang, Silber? Leider eben doch nicht. Eine Reglementänderung raubte ihm die Medaille. In diesem Jahr wurde sein Jahrgang erstmals nicht mehr allein gewertet.  ^Also Ziel erreicht, glücklich, aber nicht mit einer Medaille belohnt.

kt

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