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Die Querspange führt in der Bildmitte links des weissen Gebäudes über die Linth. (Foto: Uni Zürich)
Der Regierungsrat genehmigt das Ausführungsprojekt zur Querspange Netstal. Nun erfolgen die Ausarbeitung sowie die Submission der Baumeisterarbeiten. Der Bau der Querspange soll im Frühjahr 2022 beginnen.

Der Regierungsrat genehmigt das Ausführungsprojekt zur Querspange Netstal. Verschiedene Einsprecher haben im Vorfeld die Überprüfung der Langsamverkehrsführung verlangt. Im Rahmen der Einspracheverhandlungen konnte das Projekt den Einsprechern erklärt werden, worauf die Einsprachen mehrheitlich zurückgezogen wurden. Das Projekt wurde betreffend eines separaten Fuss- und Radweg angepasst. Durch die zwischenzeitlich erfolgte einvernehmliche Lösung bezüglich des Landerwerbs wurde auch eine vorsorgliche Einsprache zurückgezogen. Die einzige verbleibende Einsprache wurde durch den Regierungsrat abgewiesen, soweit darauf einzutreten war.

Start der Arbeiten im Frühjahr 2022
Vorbehältlich der Rechtskraft des Genehmigungsentscheids starten die Arbeiten im Frühjahr 2022 mit dem Bau einer neuen Brücke über die Linth. Die beauftragte Ingenieurgemeinschaft bereitete in den vergangenen Monaten die Submissionsunterlagen vor und startete die Koordination mit den Werkleitungs- und Bahnbauarbeiten, die im Zusammenhang mit der Querspange ausgeführt werden sollen. Für das Projekt wird mit einer Bauzeit von zweieinhalb Jahren gerechnet.

Die Querspange Netstal entlastet das Dorf Netstal und bildet die Basis für die Entwicklung rund um den Flugplatz Mollis sowie der Industriezonen von Netstal. Mit der neuen Strasse wird der Verkehr gebündelt und direkt auf die übergeordnete Hauptstrasse geführt. Die Querspange ist Teil des Mehrjahres-Strassenbauprogrammes 2010–2019. Die Querspange Netstal ist auf die raumwirksamen Tätigkeiten und die angestrebte Entwicklung im Kanton Glarus gemäss kantonalem sowie kommunalem Richtplan abgestimmt.

Direkte Verbindung zwischen Hauptstrasse und Netstalerstrasse
Die Querspange schliesst mit einem Kreisel an die Nationalstrasse N17/02 Netstal-Näfels an. Ab da verläuft sie gerade nach Osten und führt niveaugleich über einen mit Schranken gesicherten Bahnübergang sowie einen Übergang des Anschlussgleises bis zum Anschluss Kleinzaun. Von hier aus wird die Linth mit einer neuen Brücke überquert. Die Strasse schliesst im Osten im Bereich des heutigen Flugplatzes an die bestehende Kantonsstrasse Netstal–Mollis an.

Die Industriegebiete Gross- und Kleinzaun werden mit T-Knoten an die Querspange Netstal angeschlossen. Für den Langsamverkehr sind Querungen mit Schutzinseln und Fussgängerstreifen vorgesehen. Die Umweltverträglichkeit des Bauvorhabens wurde im Rahmen des Auflageprojektes nachgewiesen. Die notwendigen Eingriffe werden mittels ökologischen Ausgleichsmassnahmen kompensiert. Geplant ist neben den Ersatzaufforstungen insbesondere ein ökologisches Vernetzungselement zwischen dem Linthufer und dem östlichen Wald.

pd.

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