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Neva Cescato, Jedida Hösli, Mattis Heiz an der Vernissage. (Foto: FJ)

In dieser und in der kommenden Woche, vom Mittwoch, 2., bis Sonntag, 6. Juni, vom om Mittwoch, 9., bis Sonntag, 13. Juni, sowie am Mittwoch, 16. Juni, stellen Schülerinnen und Schüler aus über 30 Klassen der Gemeinde Glarus ihre Kunstwerke aus, die sie zum Motto «Mini Gmeind Glaris» gestaltet haben. Die Bevölkerung ist an diesen Tagen von 13.30 bis 17 Uhr, an den Wochenenden schon von 11.00 bis 17.00 Uhr eingeladen, sich ein Bild zu machen. Der Eintritt ist frei, Kunstwerke können gekauft werden, der Erlös davon geht in die Klassenkasse.

Not macht erfinderisch – das gilt insbesondere für die 10-Jahres-Feier der Gemeinde Glarus. So lange gehen die vier Ortsteile Netstal, Riedern, Glarus und Ennenda ihren weg gemeinsam. Unter dem Motto «mitenand wiiterguu» waren Aktivitäten geplant, eine neue ist diese Kunstausstellung im Güterschuppen. Am letzten Montag präsentierten die Verantwortlichen der Gemeinde zusammen mit zwei Delegationen von Schülerinnen und Schülern den Medien ihre Werke. Spannend war die Breite der vorgestellten Arbeiten. Vom Kindergarten bis zur 3. Sek. präsentieren sich Arbeiten, die es in sich haben. Das Lieblingswerk des Gemeindepräsidenten ist ein Bild vom Zaunplatz mit einem grossen Ring, auf dem Kinder und Erwachsene spielen. Andere Klassen erarbeiteten in Bild und Text neue Glarner Sagen über den Gässlistein, über den Schlattstein, aber auch über Verbotene Liebe und übers Vogelbödeli. Spannend, denn sie sind im heutigen Glarnerdeutsch der Jugendlichen verfasst. Ein Werk mit geradezu politischer Sprengkraft ist die Installation «Chlüntel». Darin gehen die Glarner Schülerinnen und Schüler der 3. Sek. auf die Verkehrssituation im Klöntal ein. Unter «geschter» sind Dampfschiffe, Kuranstalten, Flösser und Erzabbau zu sehen, unter «hütt» überbelegte Campingplätze und eine Verkehrslawine und unter «morn»? Ein autofreies Klöntal mit Tipi-Zelten und einigen Segelbooten. Anlässlich der Medieninformation – wo neben Regierungsrat Markus Heer, Gemeindepräsident Christian Marti, Gemeinderat René Schönfelder, auch Kaspar Marti vom Glarner Kunstverein, Katrin Egger, Jubiläums-Beauftragte, und Hauptabteilungsleiter Martin Bilger auch Schülerinnen und Schüler anwesend waren – konnte das OK aus Schulleiterin Franziska John, Bruno Trachsler, Leiter Gebäudeunterhalt, und Sonja Kohler Müller, Leiterin Standortförderung und Kommunikation, auf einen gelungenen Event hinweisen, der eben auch zeigt, wie sich die Jugend von heute die Zukunft rund um ihre Wohnorte vorstellt. Spannend und einen Besuch wert.

FJ

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