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Moderatorin Pia Wertheimer und Hansjörg Stucki von der Nimbus AG vor dem neuen Logo «GLARNER RING». (Foto/: FJ)

Informieren, Meinung bilden, Beraten und Abstimmen – das geschieht im Glarnerland an der Landsgemeinde, an Versammlungen, Abstimmungen, Podien und über Medienartikel. Nun geht der FRIDOLIN den nächsten Schritt und gibt das Wort frei – im «GLARNER RING» auf www.glarnerring.ch am Montagabend, 17. Mai, um 19 Uhr. Denn Meinungen brauchen die Diskussion und dabei haben Fakten grosse Bedeutung.

Für Ernst Willi, Geschäftsführer von Fridolin Druck und Medien, steht fest: «Die Aufgabe des FRIDOLIN als Zeitung für die Region ist es, zu schreiben, was ist und nicht, was sein soll» Doch der Haken an der Sache ist: Das dauert. «In unserer Wochenzeitung geschieht Meinungsbildung – wie etwa jüngst zum Thema Wolf – über Wochen, ja sogar Monate.» Deshalb suchte Willi nach einer Arena, «in der es uns gelingt, die Diskussion, das Pro und Contra für alle an einem Abend auf den Punkt zu bringen». Das war die Geburtsstunde vom «GLARNER RING», der in Zusammenarbeit mit der Nimbus AG entstand. Darin legen engagierte Vertreterinnen und Vertretern ihre Standpunkte dar, dort gibt es Rededuelle und dort bekommt die Bevölkerung Antworten in Echtzeit. Für ein analoges Medium, wie es eine Zeitung ist, eine Herausforderung.

Ein vertrauenswürdiges System
Die Nimbus AG in Ziegelbrücke bietet – zum Beispiel für Generalversammlungen – bereits Systeme an, mit denen Aktionäre ihren Standpunkt einbringen und rechtlich verbindlich abstimmen können. «Für uns ist der FRIDOLIN der richtige Partner, um der Bevölkerung zu zeigen, dass sicheres Abstimmen heute auch auf digitalem Weg – etwa über ein Voting – funktioniert», so Hansjörg Stucki. Insofern ist die Zusammenarbeit mit dem FRIDOLIN eine Win-win-Situation. «Doch es geht uns auch um die soziale Verantwortung von Unternehmen», sind sich die beiden Verantwortlichen einig. «Wir wollen unsere gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen, indem wir der Bevölkerung im digitalen Zeitalter eine Plattform zur Verfügung stellen, mit der sie sich anhand von überprüfbaren Fakten eine Meinung bilden, Fragen stellen und argumentieren kann», sagt Willi. «Anonyme Rundumschläge, Verschwörungstheorien oder Hass-Kommentare haben in einer respektvollen Debatte keinen Platz.» Zeitungen erscheinen gedruckt und müssen ihre Verantwortung vor dem Abdruck wahrnehmen, im Internet sind Hass-Kommentare schon einmal rund um den Erdball, bevor jemand einschreiten und sie löschen kann. Im «GLARNER RING» dagegen diskutiert man öffentlich und steht als Persönlichkeit zu seiner Meinung. Das ist der nächste Schritt: Social Media mit sozialer Verantwortung.

Der Faktencheck
Eine wichtige Rolle spielen dabei Fakten - und deren Überprüfung. Diese Aufgabe gehört traditionellerweise ins Portfolio der Medien. Im konkreten Fall übernimmt dies der FRIDOLIN mit seinen erfahrenen Journalisten. Sie werden im Nachgang der Sendung die wichtigsten Aussagen der Teilnehmer auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen und die entsprechenden Resultate publizieren. Das ist unverzichtbar in einer Zeit, in der insbesondere im Internet die Alternativen der Wahrheit auf allen Podien ins Kraut schiessen.

Professionelle Moderation
Fridolin Druck und Medien sowie die Nimbus AG setzen von der ersten Ausstrahlung des Glarner Rings an auf profilierte Glarner Podiumsteilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft und Politik. Aber auch auf eine professionelle Moderation. Durch die Erstaustragung wird Pia Wertheimer führen, Journalistin bei der SonntagsZeitung aus dem Haus Tamedia. «Die Bevölkerung kann Fragen an die Podiumsteilnehmenden richten und zu verschiedenen Fragen während der einstündigen Sendung abstimmen», sagt Wertheimer. Und betont: «Mir geht es darum, die Sendung hart, aber fair zu moderieren.»

Mit Blick auf die nationalen Abstimmungen vom 13. Juni fiel die Wahl des Themas auf das neue CO2-Gesetz, das auch eng verbunden mit dem Energiegesetz ist, das im September an die Landsgemeinde kommt. Das hochkarätig besetzte Podium bietet eine Chance, Pro und Contra aus Glarner Sicht abzuwägen und Informationen aus den nationalen Räten wie auch aus dem Landrat direkt zu bekommen. Direktlink: www.glarnerring.ch

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FJ

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