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Oberstufenstandort Matt – Ausbauen, so weit wie nötig. (Foto: FJ)

Die SVP Glarus Süd begrüsst die breite Auslegeordnung unter Mitwirkung von Bevölkerung und Parteien zu den Sanierungsarbeiten im Sernftal und befürwortet eine frühzeitige und umfassende Strategie zu den gemeindeeigenen Liegenschaften.

Gerade im Schulbereich steht die weitere Nutzung von bestehenden Gebäuden und Liegenschaften sofern möglich im Vordergrund. Die SVP Glarus Süd erkennt den Sanierungsbedarf an Teilen der bestehenden Schulinfrastruktur im Sernftal. Er soll frühzeitig analysiert werden. Der Vorstand der SVP Glarus Süd zeigt sich überzeugt, dass es zwischen den einzelnen vorgeschlagenen Varianten weitere, aus planerischer und finanzieller Sicht optimierte und schlankere Varianten für die Ausführung gibt, welche den heutigen Ansprüchen einer modernen Schule gerecht werden. Die SVP Glarus Süd gelangt deshalb mit einer eigenen Vernehmlassungseingabe an den Gemeinderat.

Für die SVP Glarus Süd sind demokratische Entscheide zu respektieren, weshalb sie am Modell 9+3 festhält. Gleichzeitig erkennt sie, dass sich die Gemeinde nur so lange auf das genannte Modell abstützen kann, wie die Schülerzahlen eine entsprechende Weiterführung eines Angebots in dieser Grösse erlauben, was derzeit und voraussichtlich in den nächsten 10 Jahren erfüllt ist. Es ist Aufgabe der Gemeinde, dies regelmässig zu überprüfen und das Schulangebot entsprechend für die Zukunft auszurichten. Die SVP möchte zurzeit keine erneute Diskussion über die Verteilung der Schulstandorte führen und an den bestehenden Standorten für Kindergarten, Primarschule und Oberstufe im Sernftal festhalten. Einer Zentralisierung und damit einem grösseren Neubauprojekt steht die Regionalpartei skeptisch gegenüber, da ein solches aus finanzpolitischen Gründen gegenüber den restlichen Teilen der Gemeinde, den anderen Gemeinden und dem Kanton (Finanzausgleich) schwer zu erklären ist. Gleichzeitig wäre ein Verkauf oder eine Umnutzung gewisser Schulliegenschaften durch ihren Charakter bei einigen der Objekte schwierig umzusetzen. Die SVP Glarus Süd möchte daher an den jetzigen Liegenschaften festhalten und diese wie im Fall von Engi umfassend sanieren. Laut Analyse der zuständigen Abteilung kann der Standort Elm zudem zurzeit ohne grössere Massnahmen weiterbetrieben werden. Um am Oberstufenstandort in Matt weiterhin zeitgemässen Schulbetrieb gewährleisten zu können, sollen auch dort die nötigen Sanierungsarbeiten geplant und ausgeführt werden. Laut Gemeinderat sei in Matt zudem ein Ausbau für den weiteren Betrieb nötig. Deshalb erwartet der Vorstand der SVP Glarus Süd vom Gemeinderat bezüglich des Oberstufenstandorts in Matt eine Konzentration auf die unbedingt nötigen Ausbauschritte, und eine Raum- und Kostenoptimierung für die weiterführende Planung.

Die SVP Glarus Süd bittet den Gemeinderat, seine Planung für eine entsprechende Vorlage Richtung einer abgeschwächten Variante 3 (-3) zu bewegen und die vom Gemeinderat vorgeschlagene Variante 3 so zu optimieren, dass sie den Ansprüchen von Bildung, Liegenschaften und Finanzen gleichermassen gerecht wird.

SVP Glarus Süd, Toni Gisler Präsident

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