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Es war ein Spatenstich nach den Regeln des «Social Distancing» von Bundesrat Berset: zwei Vertreter der Glarner ­Krankenversicherung (GLKV), der Architekt und der Bauführer, dazu der Journalist vom FRIDOLIN, alle mit mindestens zwei Meter Abstand. Am Montag, 30. März, um 09.30 Uhr begannen sie – mitten in der Coronavirus-Pandemie – offiziell mit dem Neubau Glarner Krankenversicherung mit Wohnungen an der Abläsch in Schwanden. Der dazugehörende Apéro wird ­später nachgeholt.

Kein Stillstand auf den Glarner Landwirtschaftsbetrieben. Die Tiere wollen genauso gefüttert, gemolken und versorgt werden wie vor dem Ausbruch des Coronavirus. Mehr noch: Im Frühling, wenn der Schnee schmilzt – zumindest auf Höhe zahlreicher Alpen lag er auch in diesem Winter –, gibt es für die Bauernfamilien wieder zahlreiche Arbeiten zu erledigen.

Das öffentliche Verkehrsangebot wird aufgrund der verbindlichen Anweisung des Bundesamtes für Verkehr und der Systemführer des öffentlichen Verkehrs (SBB und Postauto) ab Montag, 30. März 2020, im Glarnerland reduziert.

Die Aktionäre der Kraftwerke Linth-Limmern AG (KLL) haben die Jahresrechnung 2018/19 gutgeheissen und die Auszahlung einer Dividende in der Höhe von 1,75 Mio. Franken beschlossen. Die KLL haben im Geschäftsjahr 2018/19 deutlich mehr Strom produziert. Die Kraftwerkstufen Muttsee, Limmern, Hintersand und Tierfehd produzierten insgesamt 1523 GWh (Vorjahr: 1418 GWh). Die Jahres­kosten zulasten der Partner stiegen im Vergleich zum Vorjahr um rund 1,8 Prozent und betrugen 164,9 Mio. Franken.

Die Kalkfabrik Netstal AG baut aus Gründen der Versorgungssicherheit einen neuen Ofen. Der alte Ofen wurde vor sechs Jahren stillgelegt. Die Baumeisterarbeiten am Fundament und am Nebengebäude konnten Ende Dezember 2019 abgeschlossen werden. Im Moment läuft die Vormontage der vorgefertigten Ofenbestandteile. Mit der Inbetriebnahme des neuen KFN-Ofens rechnet man im Oktober 2020.

Die Vorbereitungen für den schwingerischen Höhepunkt 2020 im Glarnerland sind im vollen Gange. In gut zwei ­Monaten wird beim Biotop in Mollis um den Festsieg und die begehrten Kränze geschwungen, sofern sich die aktuelle Gesundheitssituation im Land nicht verschlechtert.

Alfonso Hophan stellte in einem fesselnden Vortrag vor dem Historischen Verein die bisher vermisste katholische Sicht betreffend die «Entmachtung» des einst selbstständigen katholischen Landesteils auch mit juristischem Blick vor.

Die Massnahmen und Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurden am Freitag, 13. März, von Bund und den Kantonen nochmals deutlich verschärft: Keine Anlässe mit mehr als 100 Leuten, kein Unterricht vor Ort in den Schulen sowie keine Besuche im Spital oder in den Heimen.

Das Auto ist für viele von uns unverzichtbar, aus welchen Gründen auch immer. Auch wenn wir sensibel und offen sind für die aktuellen Umweltanliegen. Wir möchten nicht darauf verzichten. Wen könnte das mehr freuen als Fahrzeug­importeure und Garagisten und deren Mitarbeiter.

 

Rund 80 Prozent der Kunststoffe werden in der Schweiz im Abfall verbrannt. Das kostet Gebühren und produziert CO2. Kunststoffe sammeln ist sinnvoll und schont die Haushaltbudgets und die Umwelt. Nun können Herr und Frau Glarner bei der Martin Bowald AG in Glarus spezielle Abfallsäcke für Kunststoffe beziehen und gefüllt zurückbringen.

 

Regeln für Veranstaltungen

Der Bund und die Kantone haben sich auf eine gemeinsame Praxis bei der Erteilung von Bewilligungen für Veranstaltungen geeinigt. Im Kanton Glarus wird ein übersichtliches, dreistufiges Verfahren angewendet.

Der Näfelser Architekt Peter Neumann geht in Pension. Er hat als Architekt und Projektleiter während mehr als 35 ­Jahren für die damalige Direktion Hochbau und Liegenschaften PTT und später für die Immobilien Post AG in der Ostschweiz ­Telefonzentralen, Postgebäude, Senderanlagen, Garagen und Mehrfamilienhäuser gebaut.

 

Das Teilnehmerfeld für das Kerenzerbergrennen 2020 ist komplett. Das Interesse an den total 270 Startplätzen für diesen historischen Motorsportanlass war enorm, was die zahlreichen Anmeldungen bis zum Nennschluss am 14. Februar bestätigen. Es gehen voraussichtlich 220 zugelassene Autos und 50 Motorräder an den Start.

 

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus stuft der Bundesrat die Situation in der Schweiz als «besondere Lage» gemäss Epidemiengesetz ein. Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen werden verboten. Der am Sonntag in Glarus geplante Fasnachtsumzug findet nicht statt.

 

Der Kanton Glarus hat im Zusammenhang mit dem Coronavirus eine Task Force «Gesundheit» eingesetzt. Diese bereitet Massnahmen vor und rüstet sich für den Fall des Krankheitsausbruchs im Kanton Glarus.

Zum Spatenstich bei der Firma Hans Eberle AG in Ennenda verrichtete eine Baggerschaufel mit Urgewalt diese Aufgabe – das bisherige Gebäude wird Schritt für Schritt abgerissen.

Zuhinterst im Glarnerland, im Hotel Tödi im Tierfehd in Linthal, trafen sich die Delegierten aller Chöre des Kantons zur jährlichen Delegiertenversammlung.

«Frauen sind keine Engel». So heisst das Programm, wozu die Frauenzentrale Glarus im Anschluss zu ihrer 63. DV einlädt.

Sechster Sieg für Roger Rychen am heimischen Hallenschwinget in Niederurnen. Wie im Anschwingen bezwang er auch in der Endausmarchung in einem «Eidgenossen»-Duell Willy Graber. Roger Rychen siegte mit dem Punktemaximum.

Als Anerkennung für seine grossartigen Leistungen und den unbändigen Willen zum Erfolg wurde der junge Athlet Tom Elmer am Donnerstag, 13. Februar, von Gemeindepräsident Christian Marti mit der Ehrennadel der Gemeinde Glarus ausgezeichnet. Am Wochenende vom 15./16. Februar bestätigte Tom Elmer seine Form – er siegte bei der Hallen-SM in St.Gallen überlegen und wurde erneut Schweizer Meister.

Der Informationsabend am Donnerstag, 6. Februar, in der Turnhalle in Mitlödi war eine Experten-Diskussion rund um Architektur, Schutz des Lebensraums und der Lebensqualität: Doch die 40 Besucher vermochten die grosszügig geplanten Sitzgelegenheiten nicht zu füllen – das Interesse war tiefer als erwartet.

Das Luftgewehrteam der Sportschützen Glarnerland schaffte die Sensation. Die Glarner sind nach vier Jahren zurück in der höchsten Schweizer Schützenliga.

Über 100 Nachwuchs-Eiskunstläuferinnen und -Eiskunstläufer aus der ganzen Schweiz zeigten am Sonntag, 2. Februar, in der GLKB Arena in Glarus von frühmorgens bis spätabends Eislaufsport. Für den Glarner Nachwuchs ist der Glärnisch-Cup der Höhepunkt der Saison und gleichzeitig Massstab fürs ­Können.