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Der Autobetrieb Sernftal AG führte am Mittwoch, 14. Juni, die ordentliche Generalversammlung in Matt durch.

Der Autobetrieb Sernftal AG (AS) konnte auf ein grösstenteils erfreuliches Jahr zurückblicken. Bei einem Aufwand und Ertrag von je 3.319 Mio. Franken konnte ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden. Beim Fahrzeugpark ergaben sich ausser der Anschaffung eines weiteren Bus keine wesentlichen Änderungen. Somit sind heute nur noch Niederflurbusse in Betrieb, was den Einstieg für die Kunden erleichtert. Mehr getan hat sich mit dem Umbau der Einstellhalle. Diese konnte im geplanten Kostenrahmen abgeschlossen werden. Mit dem Umbau konnten grosse Energieeinsparungen erzielt werden und dank den neuen Fenstern erscheint die Werkstatt freundlicher, was auch vom Personal sehr geschätzt wird. Ein spezieller Dank gilt Willy Leins, der die AS kompetent beraten hat. Der Verein Sernftalbahn ist an der Liegenschaft in Elm interessiert, da diese aus betrieblicher Sicht nicht mehr benötigt wird. Diese wird in Kürze mit einem 40-jährigen Baurechtsvertrag übergeben. Die Verhandlungen stehen kurz vor Abschluss.

Interesse an weiteren Linien

Veränderungen gab es auch im personellen Bereich. Walter Gähler trat nach 30 Jahren Tätigkeit bei der AS in den Ruhestand. Mit seinem kollegialen Stil führte er die AS wie eine grosse Familie. Sein Einsatz wurde speziell gewürdigt. Seit 01. Juni 2017 arbeitet Meinrad Schmid als neuer Direktor. Er kennt den öffentlichen Verkehr durch seine lange Tätigkeit bei der Südostbahn bestens und ist im Glarnerland durch seine frühere Tätigkeiten bei Glarnerland Tourismus sowie der linth-arena sgu noch vielen bekannt. Der Verwaltungsrat hat sich zudem mit der Strategie auseinandergesetzt. Die Buslinien für das Glarner Unter- und Mittelland werden Ende 2017 neu ausgeschrieben. Seitens AS besteht ein grosses Interesse, dass sie neben den bestehenden Linien weitere Linien dazugewinnen kann. pd